| Inhalt dieses Artikels: | |
| SAP-Dienstleister wollen trotz Flaute Umsatz steigern | |
| Marketing- und Vertriebs-Controlling verbessern | |
| Mehr Leads generieren | |
12.05.2009, von Andreas Schaffry
IT-Projekte fallen kleiner aus werden verschoben. Trotzdem erwarten IT-Dienstleister im SAP-Umfeld in diesem Jahr steigende Umsätze. Ergänzende Leistungen sowie Ausweitung von Projekten und Folgeprojekte sollen Geld in die Kassen spülen.
Deutsche Unternehmen stellen in der Wirtschaftskrise ihre IT-Investitionen auf den Prüfstand. 41 Prozent wollen im Jahr 2009 ihre IT-Ausgaben herunterfahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ende 2008 durchgeführte Befragung des Marktforschers RAAD Research aus Münster unter 300 IT-Verantwortlichen in deutschen Firmen. 14 Prozent konnten die Folgen des Konjunktureinbruchs auf ihre eigenen IT-Budgets zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht absehen.
Vor diesem Hintergrund untersuchten die Marktforscher nun in der Studie "Marketing Spending 2009", welche Umsatzerwartungen IT-Dienstleister speziell im SAP-Umfeld im Jahr 2009 haben. Dafür wurden bei den IT-Anbietern 71 Marketingleiter mit Budgetverantwortung befragt.
Das überraschende Ergebnis: Trotz eines schwierigen Marktumfeldes geht rund die Hälfte der Befragten von steigenden Umsätzen aus. Acht Prozent erwarten für 2009 sogar ein deutliches Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr. 40 Prozent glauben, dass sich die Umsätze auf dem Vorjahresniveau bewegen, nur vier Prozent erwarten einen Einbruch bei den Einnahmen.
Die Umsatzsteigerungen müssen die IT-Dienstleister allerdings mit geringeren Ausgaben für Marketing und Vertrieb erreichen. Diese wurden nicht an die Umsatzerwartungen angepasst. Ein Viertel der befragten Marketing- und Vertriebsleiter rechnet mit moderat beziehungsweise deutlich niedrigeren Marketing-Budgets.
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