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Handys und Betriebssysteme

Android erstmals vor Symbian und iOS

24.05.2011, von Thomas Pelkmann

Zwar liegt Nokia laut Gartner bei Smartphone-Verkäufen noch vorne, verliert aber. Google und Apple sind mit Android und iOS strategisch besser aufgestellt.

Noch vorne, aber wohl nicht mehr lange: Smartphones von Nokia verlieren stetig an Marktanteilen.Vergrößern
Noch vorne, aber wohl nicht mehr lange: Smartphones von Nokia verlieren stetig an Marktanteilen.
Foto: Nokia

Alles redet über iPhone und iPad. Aber das Kaufverhalten sieht offenbar anders aus. Jedenfalls ergeben das die Quartalszahlen von Gartner für Mobilfunkmarkt. Hier nehmen Endgeräte von Apple - also die verschiedenen Versionen des iPhones - mit gerade einmal 3,9 Prozent aller verkauften Einheiten einen bescheidenen vierten Platz ein.

Spitzenreiter ist nach wie vor Nokia mit einem Marktanteil von 25 Prozent: Jedes vierte mobile Endgerät stammt demnach aus Finnland. Dennoch ist dieser Anteil das schlechteste Ergebnis seit 1997. Insgesamt konnte Nokia im ersten Quartal 2011 rund 107 Millionen Einheiten absetzen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind das etwa drei Millionen Geräte weniger. Damals betrug der Anteil von Nokia am Gesamtmarkt noch 30 Prozent.

Die Quartalszahlen von Gartner für den Mobilfunkmarkt.Vergrößern
Die Quartalszahlen von Gartner für den Mobilfunkmarkt.
Foto: Gartner

Auf Platz zwei der Tabelle steht Samsung mit einem Marktanteil von 16,1 Prozent - im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein leichter Einbruch von 1,9 Prozent. Platz drei nimmt wie im Vorjahr LG ein (5,6 Prozent), gefolgt von Apple und RIM (3,0 Prozent). Immerhin konnte Apple seinen Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr von 2,3 auf 3,9 Prozent erhöhen, während der Anteil von RIM exakt gleicht geblieben ist. Auffällig ist, dass Apple mit 16,88 Millionen verkaufter iPhones die Zahl von 2010 mehr als verdoppelt hat. "Das ist auch deshalb bemerkenswert", findet Gartner-Analystin Carolina Milanesi, "weil der durchschnittliche Verkaufspreis des iPhones wesentlich höher ist als der anderer Geräte".

Den größten Anteil am Mobilmarkt nehmen übrigens die "anderen" ein: Immerhin 36,2 Prozent aller verkauften Mobilfunkgeräte stammt von nicht namentlich genannten Herstellern, die damit um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr zunahmen. Insgesamt stieg die Zahl der verkauften Einheiten von 359,6 auf 427,8 Millionen Geräte. Das entspricht einem Wachstum von rund 19 Prozent.

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