Apple iPad

4 Gründe gegen den Tablet-Hype

iPad & Co. braucht kein Mensch

25.07.2011, von Thomas Pelkmann

Tablet-PCs werden auch in Zukunft kein Ersatz für Smartphones und Laptops sein. CIO.com-Autor Al Sacco begründet seine Zweifel an iPad, Playbook, Galaxy & Co.

Gerade erst hat die Zukunft von Tablet-PCs begonnen, da ist sie im Business nach Meinung von CIO.com-Autor Al Sacco auch schon wieder zu Ende.Vergrößern
Gerade erst hat die Zukunft von Tablet-PCs begonnen, da ist sie im Business nach Meinung von CIO.com-Autor Al Sacco auch schon wieder zu Ende.
Foto: Apple

Kollege Sacco vom amerikanischen CIO-Magazin hat in den vergangenen Monaten viel Zeit mit dem ein oder anderen Tablet-PC verbracht: iPad, Playbook, Galaxy Tab oder Xoom - er hatte sie alle und findet - nein, nicht trotzdem, sondern deshalb: Der Hype um die Geräte hält dem Realitäts-Check nicht stand. Natürlich weiß auch Sacco, dass sich Tablets tatsächlich für die eine oder andere Unternehmensaufgabe eignen.

Für durchschnittliche Anwender im Business seien die Geräte dennoch nichts. Wenn der Glanz des Neuen erst einmal verblasst ist, dann sind iPad & Co. nur ein weiteres Stück Hardware.

Al Sacco nennt vier Gründe, warum Tablet-PCs für ihn kein großer Knaller sind.

1. Tablet-PCs sind nicht wirklich tragbar

Tablet-PCs sind nach Überzeugung von Sacco viel zu unhandlich, um sie überall mit hinzunehmen. In Jacken- oder Hemdtasche passen die Geräte jedenfalls nicht (mit Ausnahme des Playbooks, wenn die Taschen groß genug sind). Und man braucht immer eine Hülle oder Tasche dafür, damit das Display nicht beschädigt wird.

Smartphones, ja sogar kleine 7-Zoll-Notebooks sind tatsächlich kompakter als die meisten Tablet-PCs. Wenn man Geräte überall mit hinnehmen möchte, dann eher solche.

Jetzt den CIO Mobile IT Newsletter bestellen!
Kommentieren: Kommentieren
Martin Baldauf - 07.08.2011 23:10
Natürlich ist Handlichkeit subjektiv zu beurteilen. Es gibt aber denke ich gewisse "quasi-objektive" Faktoren: Gewicht, nicht nur beim Halten in der Hand, sind gleich zwei davon. Allerdings gebe ich Dir Recht, Torsten, dass ein Pad vermutlich leichter ist als 90% der Notebooks am Markt. Aber bei Deinem Verweis auf das Playbook frage ich mich, ob wir beide denselben Bericht gelesen haben. Die Autoren verweisen darauf, dass der Bildschirm vielleicht später bricht als der des iPad. Sie behaupten jedoch, dass ihn das gleiche Schicksal ereilen wird - nur eben eventuell ein wenig später. Und was Sicherheit und Nutzen betrifft: durch die Kopplung an das Blackberry (das Playbook kann übrigens WLAN, das Blackberry ist nur für die 3G-Kommunikation nötig) ist in der Tat mal ein praktischer Nutzen für berufliche Anwender gegeben, da Mails und Dokumente verschlüsselt und geschützt sind - von Haus aus, nicht durch nachträglich zu erwerbende Apps. Im Großen und Ganzen sind Pads meiner Meinung nach zumindest bisher in erster Linie und vor allem Lifestyle-Geräte, die bislang von IT-Abteilungen eher zähneknirschend eingebunden werden. Das mag sich im Laufe der Zeit ändern. Zum jetzigen Zeitpunkt stimme ich aber Sacco und CIO zu. Und dass ein Hype um die Dinger gemacht wird, braucht glaube ich auch nicht diskutiert zu werden. Gruß Martin
Werner Suhrkamp - 26.07.2011 13:05
10 Zoll Tablet-PCs sind die besseren, multimedialen ebook-und pdf reader
Torsten Glorius - 25.07.2011 17:45
Die Handlichkeit ist eher subjektiv zu beurteilen. Fakten wie Sicherheit von Unternehmensdaten (DANK fehlender USB-Schnittstelle), Standby-Zeit und netzunabhängige Betriebsdauer, kurze Boot-Zeiten (da praktisch permanent im Standby) und Lesbarkeit umfangreicher Dokumente dank weitreichender Unterstützung der Formate und der Display-Größe(im Gegensatz zum Smartphone) erschließen sich nicht jedem Anwender auf den ersten Blick. Dann noch die Rubustheit des Playbooks hervorzuheben, dass im Gegensatz zu JEDER verfügbaren Alternative auf die Kopplung mit dem Smartphone angewiesen ist, hinterlässt einen oberflächlichen Eindruck. Mehr Fachtiefe bitte!
Weitere Inhalte zu:
iPad, Playbook, Xoom, Tablet-PC, Galaxy Tab