Connected Enterprise

4 Schritte zum Arbeitsplatz der Zukunft

11.11.2011, von Kolja Kröger

Consumer-IT einbinden ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zum komplett vernetzten Business. So lautet das Ergebnis einer PAC-Studie.

Firmen-Laptop und privates Smartphone? In der konvergenten CE-Welt (Connected Enterprise) gehört das laut PAC zusammen.Vergrößern
Firmen-Laptop und privates Smartphone? In der konvergenten CE-Welt (Connected Enterprise) gehört das laut PAC zusammen.
Foto: Vodafone D2 GmbH

"Das Thema Consumerization öffnet viele neue Möglichkeiten für CE-Software (Connected Enterprise) und -Dienstleister", schreibt PAC-Analyst Andreas Stiehler in seinem jüngst erschienenen "Conntected Enterprise Market Overview" für Deutschland. Privat-IT in die Firmenarchitektur einzubinden lässt sich demnach kaum vermeiden, wenn Unternehmen ihre Kommunikationsformen für eine bessere Verständigung und Zusammenarbeit zusammenbinden - ob Instant Messager, Videokonferenzen oder eben Consumer-Geräte.

Der Weg zur CE-Konvergenz

Vier Schritte identifiziert Stiehler für den Weg zur CE-Konvergenz:

  1. Die erste Voraussetzung, der Wechsel auf VoIP, lasse sich nicht mehr aufhalten. 53 Prozent der deutschen Unternehmen waren im vergangenen Jahr schon umgestiegen, stellt PAC fest - und es kommen ausgereiftere Technologien und neue Angebote der Dienstleister hinzu.

  2. Firmen brauchen das Web für ihre Kommunikation, sie verlangen nach Web- und Videokonferenzen und Collaboration-Plattformenn wie Sharepoint. Trotzdem hat nach PAC-Erkenntnissen nur ein Viertel der deutschen Firmen bereits eine integrierte UCC-Lösung installiert, die all dies zusammenführt, oder plant dies bis 2012. Der zweite Schritt ist gemacht, wenn UCC, also Unified Communication & Collaboration, sich durchgesetzt hat.

  3. Vom Arbeitsplatz der Zukunft werde dies nicht mehr wegzudenken sein, argumentiert die PAC-Studie. Das bedeutet, das vor allem große Firmen die Arbeitsplätze der Mitarbeiter neu gestalten müssten, mit zentralisierten Shared Services und individuellen Profilen für individuelle Aufgaben und Arbeitsweisen. Dazu gehört für Stiehler auch die Möglichkeit, Privat-IT einzubinden.

  4. Am Ende, also an vierter Stelle, stehen ganze Business-Prozesse, die durch UCC ermöglicht werden.

Kolja Kröger - 16.11.2011 11:35
Sehr geehrter Herr Sohn, ganz herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Es geht PAC/Berlecon bei dieser Angabe nicht unbedingt darum, ein IP-Telefon auf dem Tisch steheh zu haben, sondern genauer um das Vorhandensein einer "IP-basierte[n] Infrastruktur für Sprache und Daten".
Gunnar Sohn - 11.11.2011 10:12
Sie schreiben: "Die erste Voraussetzung, der Wechsel auf VoIP, lasse sich nicht mehr aufhalten. 53 Prozent der deutschen Unternehmen waren im vergangenen Jahr schon umgestiegen, stellt PAC fest.." Woher kommt denn diese Zahl? Wieder eine Umfrage? Bringen Sie doch mal valide Primärdaten! Fragen Sie mal bei der Bundesnetzagentur nach, wie viele Unternehmen wirklich auf IP umgesattelt haben. Dann kommen Sie wohl noch nicht einmal auf 30 Prozent.
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