Forrester-Vergleich

Apple holt auf, aber Microsoft bleibt vorn

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in München.

Das Interesse für iPad und iPhone liegt über dem für die Rechnerplattformen von Apple. Aktuell unterstützen 27 Prozent der Unternehmen das Apple-Tablet, weitere 31 Prozent planen das für die Zukunft. Beim iPhone sind die Quoten noch höher: Hier bieten 37 Prozent Support an - fast doppelt so viele wie noch 2009. Bis 2012 soll diese Quote auf bis zu 55 Prozent steigen.

Apple gewinnt Vormacht bei persönlich genutzten Geräten

Aus den Zahlen folgert Forrester-Analyst Gillet, dass Apple eine substanzielle Position im Firmenmarkt einnehmen wird. Der Konzern werde die Dominanz von Windows bei den persönlich genutzten Geräten führender Manager beenden, glaubt Gillet. Schon heute hat Apple hier einen Anteil von 41 Prozent. Zusammen mit der bislang schwachen Präsenz Microsofts bei mobilen Geräten sei das ein eindeutiges Signal für das bevorstehende Ende der Vormachtstellung.

In einem derart fragmentierten Markt mobiler Geräte, schreibt Gillet, suchten die Kunden nach einem Anbieter mit einer vollständigen Produktpalette. Und das sei in diesem Falle nun mal Apple mit TabletsTablets, SmartphonesSmartphones und Macs. Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Android ist noch kein Konkurrent

Es hätte vielleicht auch Android sein können. Die Google-Plattform erfreut sich im Consumer-Bereich mittlerweile einer großen Verbreitung und wird iOS als Marktführer sicher schon bald ablösen. Aber die vielen unterschiedlichen Geräte und die Inkonsistenz bei den zahlreichen Betriebssystem-Releases machen aus einem Android so viele Systeme, dass es als echte Apple-Konkurrenz nach Meinung von Forrester im Moment eher ausscheidet.

Dennoch setzt GoogleGoogle der iPad-Dominanz schon jetzt zu, und Amazons Lesegerät Kindle Fire (ebenfalls auf Android-Basis) kratzt ebenfalls am Sockel des Marktführers. Auch im PC-Markt rührt sich was: Hier drängt das Google Chromebook nach, wird aber noch einige Jahre brauchen, um nennenswerte Anteile im Firmenmarkt zu erringen. Alles zu Google auf CIO.de

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