Verlierer Microsoft

Falsche Wahrnehmung: Wildwuchs bei Privat-IT

04.04.2012, von

Das wiederum deckt sich wiederum in keiner Weise mit den Realitäten, die von den Mitarbeitern geschildert werden. Und auch nicht mit dem Befund, dass sich dieser Trend auch nach Einschätzung der IT-Entscheider verstärken wird. 58 Prozent rechnen damit, dass künftig mehr Mitarbeiter als bisher ihr eigenes Smartphone mit zur Arbeit bringen werden; 18 Prozent gehen ebenfalls von einer Zunahme privater Apple Macs in den Büros aus.

Mitarbeiter zahlen Privat-IT selbst

Vorgeben lässt sich die Gestalt des Geräteparks ohnehin kaum noch. Laut Studie sorgen nur noch bei Desktops und All-in-one-PCs die Unternehmen mehrheitlich selbst für die Anschaffung. Bei allen anderen Computerarten wählen zumindest in Nordamerika und Europa mehrheitlich die Mitarbeiter selbst aus, welches Modell es sein soll.

Dafür zahlen sie in der Regel selbst den vollen Preis. Bei Smartphones ist das zu 57 Prozent der Fall, bei Netbooks zu 51 Prozent, bei Tablets zu 48 Prozent und bei Laptops zu 41 Prozent. Im Mittel lassen sich die Mitarbeiter ein Laptop respektive Desktop 619 US-Dollar kosten, ein Tablet 548 Dollar und ein Smartphone 295 Dollar.

Weltweit sind bereits 18 Prozent aller zur Arbeit genutzten Geräte Smartphones, 7 Prozent Tablets – ein Viertel fällt also schon in die Kategorie dieser neuen Mobilgeneration. 37 Prozent sind Desktops, 26 Prozent klassische Laptops, der Rest verteilt sich auf Netbooks und Ultrabooks. Forrester geht davon aus, dass Smartphones und Tablets künftig die Mehrheit der verwendeten Computer stellen werden.

Microsoft auf der Verliererstraße

Auf der Anbieterseite landet deshalb wohl Microsoft auf der Verliererstraße. Noch laufen 63 Prozent aller beruflich genutzten Geräte mit einem Microsoft-Betriebssystem; Apple kommt auf einen Gesamtanteil von 12 Prozent, Google Android auf 7 Prozent und RIM Blackberry auf 5 Prozent.

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