| Inhalt dieses Artikels: | |
| Welches Device zu welchem Managertyp passt | |
| Vorlieben entdecken: Setzen Sie den Chef ins Flugzeug | |
| Der Business-Knüller: die Steakhouse-App | |
25.07.2012, von Michael Kallus
Wissenschaftler der Universität St. Gallen haben erforscht, welche Endgeräte sich für Führungskräfte eignen. 36 Nutzungssituationen haben die identifiziert.
| Vorstände sind meist Alpha-Tiere und bestehen auf individuelle Lösungen", berichtet Jörg H. Mayer von der Universität St. Gallen. Foto: Uni St. Gallen |
Wenn der Chef aus dem Flugzeug raus ist, will er gleich online sein. Die neuesten Daten sehen, sich über die aktuelle Entwicklung informieren. Mit einem Laptop oder gar komplizierten Einwahlprozeduren brauchen Sie einem Vorstandsvorsitzenden dann aber nicht zu kommen. "IT is not my hobby", wird er entgegnen und das Gerät zurückgeben.
Diese Erfahrung hat jedenfalls Jörg H. Mayer gemacht. Mayer forscht am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen daran, welche Geräte sich für welchen Managertyp eignen. In einem Vortrag anlässlich des TDWI-Kongresses in München erklärte er seine Vorgehensweise. "Die Vorstände, die sich immer noch alle Mails ausdrucken lassen, sterben langsam aus", erzählt Mayer. "Heute sind auch schon ein paar "Power-Nutzer" in der Chefetage zu finden." Der ist typischerweise etwas jünger, kommt überwiegend aus dem Finanzbereich und ist wesentlich mehr IT-affin, als bislang gedacht.
"Doch Vorstände sind meist Alpha-Tiere und bestehen auf individuelle Lösungen", berichtet Mayer weiter. Daher geht er streng analytisch vor. "Man muss vor allem herausfinden, wofür die Chefs die Geräte nutzen wollen, also ihre IT-Nutzungssituationen studieren, um darauf zugeschnittene Lösungen anbieten zu können", so Mayer. Je nach Arbeitsstil sind manche Manager eher alleine, manche mehr in Gruppenarbeit tätig und andere wiederum arbeiten viel mit Präsentationen.
Ein wichtiger Faktor ist schließlich, ob sie online und offline-Zugang zu wichtigen Informationen benötigen. Denn Mobilität spielt eine große Rolle. Manager sind mehr denn je viel unterwegs und die IT muss dafür sorgen, dass die wöchentlichen und monatlichen Reports sie auch erreichen. Und die Informationssysteme einfach, idealerweise mit Spaß und Zufriedenheit zu bedienen sind.
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