Gebrauch von iPad & Co.

Gartner: Wie Tablets unser Leben verändern

27.07.2012, von Michael Kallus

Mails abrufen und Nachrichten lesen - immer mehr nutzen dafür das Tablet. PC und Smartphone werden zuhause weit weniger genutzt.

Erinnern Sie sich noch? Früher hat man sich im Wohnzimmer unterhalten. Heute dominieren Tablet und TV.Vergrößern
Erinnern Sie sich noch? Früher hat man sich im Wohnzimmer unterhalten. Heute dominieren Tablet und TV.

Ein Fingerwischer revolutioniert die Medienwelt. Über 50 Prozent der Nutzer lesen Nachrichten und Magazinartikel lieber am Bildschirm als auf Papier. Und jeder Dritte nutzt sein Tablet, um in Büchern zu schmökern.

Diese Zahlen liefert eine Umfrage von |Gartner|, das im November 2011 rund 510 Tablet-Besitzer aus den US, Großbritannien und Australien gebeten hatte, ein Tagebuch über ihre Mediennutzung zu führen. Bedingung war, dass die Teilnehmer ein Tablet und mindestens zwei weitere Geräte mit Internet-Verbindung besitzen - meist ein Smartphone und einen PC.

Trotzt der starken Zunahme der Tablet-Nutzung rechnen die Analysten von |Gartner| nicht damit, dass |Tablets| Magazine und Zeitungen gänzlich ersetzen werden. Es werde künftig aber deutlich weniger Gedrucktes erscheinen.

Mails, Wetter und Social Networking

Auch in anderen Bereichen macht sich das Tablet zunehmend breit. So greifen 80 Prozent der Befragten zum Tablet, um ihre Mails abzurufen, und 63 Prozent prüfen die Wettervorhersage darauf. Rund 62 Prozent nutzen es für Social Networking und 60 Prozent zum Spielen. Damit gewinnt das Tablet deutlich an Beliebtheit, immer weniger greifen auf ihr Smartphone oder den PC zurück.

Michael Kallus - 28.07.2012 09:05
Hallo Frau Wettach, Sie haben natürlich recht: Dass der PC weiter intensiv genutzt wird, sehen Sie schon daran, dass ich gerade an einem sitze. Das gilt wohl uneingeschränkt für das Arbeitsleben. Hier geht es um die Nutzung zuhause und darum, ob das Tablet etwa Zeitschriften ersetzen wird. Im Grunde beschreibt der Artikel das, was oft passiert, wenn sich ein neues Medium verbreitet und andere Medien verdrängt – auch den PC zuhause. Das Überraschende dabei ist aus meiner Sicht eher das Tempo, mit dem sich diese Wandlung vollzieht.
Renate Wettach - 27.07.2012 10:43
Ihre Statistikinterpretation scheint mir ein wenig Schieflage zu haben. Selbst wenn jemand seinen PC nur "einmal" am Tag nutzen würde, nutzt er ihn aber vielleicht von morgens um 8 Uhr bis abends um 17 Uhr. Wenn das dann nur als "einmalige Nutzung" gewertet wird, konkurriert es meines Erachtens wohl kaum mit einer postulierten "8-maligen" Nutzung von Tablets und Co., sofern diese zwar häufig, aber eben nur zeitlich kurz (wenige Minuten) im Einsatz sind. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Fragen von Gartner dermaßen sinnentleert gestellt wurden.
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