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| Smartphone-Kosten steigen rasant | |
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| Anbietern fehlen überzeugende Lösungen | |
27.07.2012, von Werner Kurzlechner
Mobile Device Management (MDM) gilt als sicherer Zukunftsmarkt. Doch ist vielen Firmen eine Investition noch zu teuer, wie Osterman Research herausfand.
| Anachronistische Vorherrschaft: Der US-Markt für MDM wird derzeit noch angeführt von RIM. Foto: Osterman Research |
Unreife Märkte haben manchmal ihre Schrullen. Das gilt zum Beispiel für jenen für Mobile Device Management (MDM), wie Osterman Research auf Basis einer Befragung von 117 nordamerikanischen Unternehmen herausfand. So wird für die kommenden Jahre ja deshalb mit einem MDM-Durchbruch gerechnet, weil den Firmen angesichts der wachsenden Masse an Smartphones und Tablets auf iOS- oder Android-Basis keine Alternative mehr zur Implementierung bleibe. Paradoxerweise wird der Markt aber aktuell von RIM und Microsoft dominiert – als wäre die Zeit vor einigen Jahren stehen geblieben, als noch jeder mit Blackberry und Windows arbeitete.
Der Anachronismus erklärt sich dadurch, dass derzeit erst eine kleine Minderheit MDM nutzt. Manche Anwender tun dies aber schon seit vielen Jahren. 72 Prozent der Nutzer implementierten ihre Lösung laut Osterman Research spätestens 2009. Entsprechend beherrschen RIM und Microsoft drei Viertel des Marktes.
53 Prozent der Anwender arbeiten laut Studie mit dem Blackberry Enterprise Server (BES), 22 Prozent mit Microsoft Systems Center Mobile Device Manager. 11 Prozent vertrauen auf eine Lösung aus dem Hause Good, 24 Prozent auf Lizenz-MDM eines anderen Anbieters, 14 Prozent auf eine Cloud-Lösung.
Noch fährt ohnehin die Mehrheit der Anwender nicht auf der MDM-Schiene. 90 Prozent der Firmen, die Microsoft Exchange nutzen, halten die dort vorhandenen Tools zum Mobile-Management laut Osterman Research für halbwegs bis in hohem Maße ausreichend. Unter den Firmen, die keine MDM-Lösung nutzen, vertrauen 29 Prozent voll und ganz auf ActiveSync im Rahmen von Native Exchange.
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