Blackberry

Neue Gefahren für mobile Endgeräte 2009

2008 traf es Blackberrys und Nokia

29.12.2008, von

Sicherheitsbedrohungen im Bereich Mobile IT werden immer ausgeklügelter und damit gefährlicher. 2008 traf es unter anderem Blackberrys und das Betriebssystem der Nokia-Tochter Symbian. Die Risiken durch noch mehr Malware für Handys, Smartphones und PDA nehmen zu.

2008 wurde der Blackberry zur Zielscheibe von Sicherheitsbedrohungen. Vergrößern
2008 wurde der Blackberry zur Zielscheibe von Sicherheitsbedrohungen.

Mobile Endgeräte sind nicht nur bei den Verbrauchern beliebt. Sie rücken auch immer stärker in den Fokus von Internet-Kriminellen. So identifiziert beispielsweise eine Studie von Lumension Security mobile Endgeräte (neben Web 2.0-Technologien) als die Sicherheitsherausforderung 2009.

Wachsende Mobilität der Mitarbeiter bedeutet auch, dass immer mehr sensible Daten aus der Firma getragen und so neuen Gefahren ausgesetzt werden. Mehr als 90 Prozent von mehr als 800 befragten ITlern sagen: Ja, die wachsende Mobilität der Mitarbeiter kann zu einer signifikanten Bedrohung werden. Die Sicherung sensibler Daten wird immer schwieriger, wenn die IT-Abteilung Mitarbeiter identifizieren und authentifizieren muss, die von außen auf das Netzwerk zugreifen.

Cisco zählt in seinem "Annual Security Report" mobile IT nicht erst im kommenden Jahr zu den großen Risikofaktoren, sondern führt sie bereits unter den Gefahren 2008 auf. Eine der Bedrohungen: Malware, die speziell für Handys, Smartphones und PDAs entworfen wurde.

Beispielsweise SymbOS/KiazhaA, ein Trojaner der im vergangenen Jahr das Betriebssystem Symbian OS der Nokia-Tochter befiel und SMS im Posteingang und Postausgang löschte. Ist das Gerät infiziert, erscheint eine Nachricht: Man solle dafür bezahlen, dass das Gerät wieder in normalen Zustand versetzt werde. Ein anderer Trojaner versendet im Zwei-Minuten-Takt MMS an jeden Kontakt im Adressbuch.

Jetzt den CIO Mobile IT Newsletter bestellen!
Kommentieren: Kommentieren
Empfehlungen der Redaktion:
Sicherheitsrisiko iPhone & Co.
Spätestens seit nun auch das iPhone neben BlackBerry, Notebook oder Smartphone im beruflichen Umfeld eingesetzt wird, steht der mobile Mitarbeiter wieder im Rampenlicht ...
» zum Artikel
Markt für mobile Datendienste gewachsen
Der Abruf von Nachrichten, Wettermeldungen oder Verkehrsinformationen mit dem Handy wird nach Angaben des Hightech-Verbandes Bitkom immer beliebter.
» zum Artikel
Fahrlässiger Umgang mit mobilen Endgeräten
Drei Viertel der mobilen Geräte in Unternehmen sind nicht verschlüsselt. Anstatt automatisierte Sicherheitsprozesse einzuführen, verlassen sich Firmen auf ihre
» zum Artikel
Weitere Inhalte zu:
Mobile IT, Sicherheit, Security, Blackberry, Nokia