| Inhalt dieses Artikels: | |
| Wie das iPhone Business-tauglich wird | |
| iPhone 3.0 macht vieles besser | |
| iPhone als Unified-Communications-Client | |
08.04.2009 (aktualisiert), von Manfred Bremmer
Bisher waren die Apple-Smartphones auf Privatnutzer zugeschnitten. Also verfügt der Nutzer über Admin-Rechte. Um dieses Problem zu lösen, bieten Hersteller für geschäftskritische Funktionen und Daten Rich Web Applications an. Doch es gibt auch Alternativen.
| Der "Mobile Office iPhone Client" von Sybase unterstützt auch Lotus-Domino-Nutzer. |
Noch sind firmenweite Rollouts in Deutschland nach wie vor selten. Dennoch nimmt die Nachfrage der Geschägtswelt nach dem Apple iPhone unaufhörlich zu. Dabei spielt es keine Rolle, ob Mitarbeiter das mobile Gerät aus einer Liste möglicher Geschäfts-Handys auswählen können, oder C-Level-Manager es sich für private Zwecke zulegen. Der IT-Support erhält immer öfter Fragen, ob und inwieweit das iPhone auch beruflich nutzbar sei - sowohl zum Telefonieren als auch für geschäftliche E-Mails oder Business-Anwendungen.
Bisher waren die Apple-Smartphones hauptsächlich auf Privatnutzer ausgerichtet. Daher konnte die IT-Abteilung lange auf die verschiedenen Sicherheits-Praktiken des Unternehmens verweisen. Zwar unterstützt das mobile Gerät seit dem Update auf iPhone 2.0 Pushmail via Exchange ActiveSync, Remote Wipe und VPN-Verschlüsselung. Doch hat sich an dem Grundproblem nichts geändert, dass der Nutzer Admin-Rechte besitzt. Es ist kaum hilfreich, dass die IT-Abteilung Kennwort- und Code-Richtlinien sowie Informationen zu Wireless-, Exchange-, VPN- und E-Mail-Settings einstellen kann - sei es mit dem iPhone-Konfigurationsprogramm oder per Hand. Noch ist es dem Nutzer möglich, existierende Profile in den Einstellungen - bis hin zur Passwortabfrage - zurückzusetzen.
Diese unbefriedigende Situation wollen diverse Anbieter verbessern, indem sie geschäftskritische Funktionen und Daten in speziell an das iPhone-GUI angepassten Rich Web Applications anbieten. Doch sind zu diesem Modell auch Alternativen vorhanden.
Beispielsweise stellte Sybase jüngst eine neue Version von iAnywhere Mobile Office mit erweiterter iPhone-Unterstützung vor. Dazu gehört der sogenannte "Mobile Office iPhone Client": In einer eigenen Anwendung können iPhone-Nutzer auf E-Mail- und PIM-Daten von Lotus Domino und Microsoft Exchange zurückgreifen. Alle Daten innerhalb des Programms sind verschlüsselt. Bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes, können diese Daten per Fernzugriff gelöscht werden.
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