| Inhalt dieses Artikels: | |
| 5 Ratschläge gegen Social-Media-Leichen | |
| Mitarbeiter werden Verbote umgehen | |
| 5 Erfolgsfaktoren | |
| Fazit | |
11.07.2012, von Andreas Stiehler
Gerade einmal 20 Prozent der deutschen Unternehmen setzen Social Media Tools ein. Andreas Stiehler von PAC erklärt in seiner Kolumne, wie sich das erhöhen lässt.
| Andreas Stiehler ist Principal Analyst bei Pierre Audoin Consultants (PAC). Foto: PAC |
"Social" ist hip. Kaum ein Anbieter von Technologien für Kommunikation und Zusammenarbeit kommt derzeit ohne dieses Kürzel aus. Unternehmen sollen sich als Social Business etablieren, Social Networking forcieren oder Social Media als Kommunikationskanal unterstützen. Bei den ITK-Verantwortlichen sorgt der "Social-Hype" für kontroverse Diskussionen, wobei der persönliche Standpunkt häufig auch mit dem Alter korreliert.
Fakt ist: Social-Media-Dienste, ob Facebook, Twitter, LinkedIn oder die 6 Wunderkinder, haben sich im privaten Umfeld etabliert und werden dort intensiv genutzt. Und dies nicht mehr nur von der Generation Y, für die E-Mail ohnehin out ist, sondern zunehmend auch von "Erwachsenen".
Fakt ist auch: Die Verbreitung von Social Media ist nicht nur ein Mode-Phänomen, sondern hat handfeste Gründe. Social-Media-Anwendungen ermöglichen es, Informationen innerhalb kürzester Zeit einzuholen oder auszutauschen - ohne dass der Austauschpartner überhaupt bekannt sein muss.
So ist es nur allzu verständlich, dass Mitarbeiter diese Anwendungen ähnlich wie die neuesten Smartphones und Tablets auch geschäftlich nutzen wollen. Dies gilt insbesondere für die sogenannten Wissensarbeiter - also hochqualifizierte Fachkräfte, die mit ihrem Wissen zur Wertschöpfung der Unternehmen beitragen. Wissensarbeiter - so zeigt eine aktuelle Studie von PAC im Auftrag der Hays AG - sind geradezu gezwungen, sich abteilungs- und unternehmensübergreifend zu vernetzen. Nur so können sie effizient ihre Arbeit tun und mit den Kollegen vom Wettbewerb Schritt halten.
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