| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die 7 Outsourcing-Todsünden | |
| Die IT nach Regeln auslagern | |
| IT-Systeme vor der Übergabe testen | |
29.12.2009, von Andreas Schaffry
Wenn Unternehmen drei Regeln beachten, können sie die IT erfolgreich auslagern: Projekt im kleinen Kreis planen, Projektplan schrittweise umsetzen, externe IT-Berater und Rechtsberater frühzeitig einbeziehen.
Unternehmen, die ihre IT teilweise oder komplett an einen Outsourcing-Dienstleister auslagern, wollen damit Kosten sparen und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.
| Sieben Todsünden bringen jedes Outsourcing-Vorhaben zum Scheitern. Dazu gehören unter anderem schlechte Kommunikation, fehlende Strategie und ein zu hoher Erwartungsdruck. |
Doch in Outsourcing-Projekten lauern zahlreiche Fallstricke, die das Vorhaben zum Scheitern bringen können.
1. Firmen kommunizieren das Vorhaben zu früh der Unternehmensöffentlichkeit.
2. Die Auslagerung der IT wird als ein rein technisches Projekt betrachtet.
3. Die Unternehmensstrategie wird nicht ausreichend einbezogen.
4. Die Wettbewerbssituation auf dem Absatzmarkt wird ignoriert.
5. Bei den Anforderungen an die zukünftige IT-Landschaft werden Geschäftsperspektiven und -strategien zu wenig einbezogen.
6. Auf allen Projektbeteiligten lastet ein hoher Erwartungs- und Zeitdruck. Das erschwert die Aufstellung eines Projektplans, der sukzessive abgearbeitet wird und führt zu unnötigen Doppelarbeiten.
7. Mit den von einer IT-Auslagerung betroffenen IT-Mitarbeitern werden Vereinbarungen zu spät oder gar nicht getroffen.
Diese Fehler lassen sich jedoch vermeiden. Dafür muss nicht einmal ein großes Rad gedreht werden. Nach Auffassung der Münchner Unternehmensberatung Scopar brauchen Firmen für den IT-Outsourcing-Erfolg nur drei Grundregeln und acht Prozess-Schritte beachten.
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