Anteil der IT-Ausgaben bei 25 Prozent

Outsourcing im Jahr 2020

29.09.2010, von Karsten Leclerque

Im Jahr 2020 erwartet PAC einen Outsouring-Anteil von einem Viertel am gesamten IT-Markt. Umsätze mit konventionellen Softwarelizenzen schrumpfen auf unter 20 Prozent. Der Anteil externer Cloud-Leistungen am Outsourcing von heute weniger als 20 Prozent steigt auf 70 Prozent, prognostiziert Karsten Leclerque von PAC.

Karsten Leclerque ist Director des "DACH Outsourcing Research Program" bei Pierre Audoin Consultants (PAC).Vergrößern
Karsten Leclerque ist Director des "DACH Outsourcing Research Program" bei Pierre Audoin Consultants (PAC).
Foto: PAC

"Sourcing" bedeutet heute längst nicht mehr nur Outsourcing. Der Kunde kann wählen aus einer stetig wachsenden Vielzahl an Sourcing-Konzepten. Die zunehmend ins Spiel gebrachte "Cloud" steht dabei weniger für ein einzelnes neues Konzept als vielmehr für die Subsumierung einer Reihe von Trends, die nicht nur weitere, alternative Formen des Sourcing ermöglichen, sondern auch nahezu alle Teilbereiche des konventionellen IT-Marktes nachhaltig verändern werden.

Die "IT aus der Steckdose" dient dabei als visionäres Leitbild. Nach wie vor aber gilt: Der Kunde will die Quelle der bezogenen Leistungen kennen, vor allem aber auch bewerten können.

Abstriche bei Sicherheit und Verfügbarkeit - die Hauptargumente der traditionellen Outsourcer gegen die Public-Cloud-Alternative - können in manchen Bereichen durchaus akzeptierbar sein. Wo nicht gesetzlich limitiert, gilt letztlich die Kosten-Nutzen-Abwägung des Kunden, die angesichts hochattraktiver Preismodelle zunehmend für Cloud-Angebote ausfällt.

Eine solche Entscheidung muss aber bewusst getroffen werden, unter Abwägung bekannter und verlässlicher Rahmenbedingungen- eine Transparenz, die derzeit noch nicht immer gegeben ist.

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