| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die Trends beim IT-Outsourcing | |
| 500 Outsourcing-Verträge neu verhandeln | |
| BPO im Trend, Cloud Computing nicht | |
16.05.2011, von Andreas Schaffry
Der weltweite Outsourcing-Markt dümpelte 2010 vor sich hin. 2011 soll es besser werden. Kürzere Vertragslaufzeiten und Multi-Sourcing-Strategien kommen, Cloud Computing ist noch wenig gefragt.
Outrsourcing-Dienstleister haben sich Ende des Jahres 2010 verwundert die Augen gerieben. Obwohl die Wirtschaft mit hohen Wachstumsraten glänzte, waren die Outsourcing-Umsätze rückläufig.
| 2010 war für Outsourcing-Dienstleister ein schlechtes Jahr. Sowohl die Gesamtvertragswerte (TCV) als auch der jährliche Wert (ACV) sanken im Vergleich zu 2009 deutlich. Foto: Technology Partners International |
Der Gesamtvertragswert (Total Contract Value, TCV) aus knapp 650 unterzeichneten IT- und BPO (Business Process Outsourcing)-Outsourcing-Verträgen lag Ende 2010 bei 79,4 Milliarden Dollar. Das waren rund zehn Milliarden Dollar und knapp 140 Verträge weniger als im Jahr 2009. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit sank von 5,2 Jahren (2009) auf 5,1 Jahre (2010). Zum Vergleich: 2006 liefen Verträge im Schnitt noch 5,7 Jahre.
Zu diesen Ergebnissen kommt das US-Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Technology Partners International (TPI) in seinem Jahresbericht "Market Trends & Insights Report" für 2010. Den größten Einbruch des TCV verzeichnete dabei der asiatisch-pazifische Raum mit einem Minus von 24 Prozent, gefolgt von der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) mit 14 Prozent.
Der amerikanische Kontinent konnte dank eines starken ersten Quartals das TCV-Niveau von 2009 halten. Den TCV errechnet TPI anhand der Kennzahlen "Anzahl der Verträge", "Dauer" sowie "jährlicher Wert eines Abkommens (Annualised Contract Value, ACV)".
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