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| Outsourcing: CIOs mit Sonderwünschen | |
| Abrechnung wenig flexibel | |
| Deutsche CIOs müssen Einstellung zum Outsourcing ändern | |
09.08.2011, von Christiane Pütter
Stärker als europäische Kollegen wollen deutsche CIOs engen Kontakt zum Outsourcing-Anbieter. Kritischer sind sie laut Cognizant-Umfrage gegenüber Offshoring.
| Dieter Berz, Country Managing Director Deutschland bei Cognizant Deutschland, beobachtet bei deutschen CIOs einige Besonderheiten. Foto: Cognizant Deutschland |
Raus damit: Der US-amerikanische Service Provider Cognizant wollte wissen, wie es in Europa um Outsourcing steht. Das Unternehmen gab bei der Warwick Business School in London eine Studie unter 250 CIOs und CFOs (Chief Financial Officer) in Auftrag. Deren Teilnehmer stammten aus Deutschland, der Schweiz, den Benelux-Ländern und Frankreich sowie Skandinavien und Großbritannien.
Glaubt man den Zahlen, lagert jeder deutsche CIO Software-Entwicklungsprojekte aus. In der Schweiz dagegen tun das nur knapp zwei von drei IT-Chefs (65 Prozent). Im Durchschnitt aller Befragten sind es 85 Prozent. 77 Prozent der Deutschen geben demnach auch geschäftskritische Prozesse nach draußen (Business Process Outsourcing). Im Schnitt gilt das für 81 Prozent. Allerdings darf angesichts der Grundgesamtheit von 250 Studienteilnehmern aus so vielen verschiedenen Ländern an der Repräsentativität der Aussagen gezweifelt werden.
Laut der Studie sourct jeder deutsche CIO auch Application Maintenance aus (Schnitt: 87 Prozent). 85 Prozent der Deutschen geben Aufgaben um ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) nach draußen (Schnitt: 49 Prozent). 77 Prozent holen sich Unterstützung durch externe IT-Berater (Durchschnitt: 59 Prozent).
Außerdem lagern Deutsche Software-Testing (54 Prozent/Durchschnitt: 45 Prozent) aus. Weiter sourct knapp jeder Zweite (46 Prozent) Data Warehousing/Business Intelligence aus (Schnitt: 30 Prozent).
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