| Inhalt dieses Artikels: | |
| Trend zu Outsourcing von Projektmanagement | |
| Fehlendes Ressourcen-Management und Verwaltungsmüdigkeit | |
| Erste vergleichende Einschätzung | |
13.07.2012, von Christiane Pütter
Laut einer Studie der FH Wien lagern Firmen zunehmend auch die Steuerung von Projekten aus - und machen damit zum großen Teil gute Erfahrungen.
| Stand der Erfahrungen mit dem Outsourcen von Projekt-Management laut Studie der Fachhochschule in Wien Foto: University of applied Sciences bfi Vienna |
Die Ansprüche waren hoch: "Den Status Quo des Outsourcings von PM-Aktivitäten in Unternehmen erstmalig zu erfassen und darzustellen", war Ziel der Fachhochschule Wien (University of Applied Sciences bfi Vienna). Ihre Studie "Outsourcing von Projektmanagement-Aktivitäten" umfasst den deutschsprachigen Raum und wertete Daten von 165 Entscheidern aus.
Fazit: 39 Prozent der Befragten geben an, in ihrem Unternehmen seien "schon einmal" PM-Aktivitäten ausgelagert worden. Jede dritte Firma (33 Prozent) hat in diesem Bereich noch nie ausgelagert. Immerhin: Rund jeder fünfte Studienteilnehmer (19 Prozent) kann die Frage nicht beantworten - er weiß es schlicht nicht.
Knapp jeder Zehnte (neun Prozent) erklärt, das Outsourcen von PM sei probiert, aber nicht weiterverfolgt worden. Leider bohren die Autoren der Studie an diesem Punkt nicht weiter nach.
Das Auslagern von PM scheint vor allem für große Konzerne interessant zu ein: 61 Prozent der Befragten, die von eigenen Erfahrungen berichten, arbeiten in Unternehmen mit mehr als zehntausend Mitarbeitern. In dieser Gruppe gibt es auch die wenigsten "Weiß ich nicht"-Antworten auf die Frage nach PMO-Aktivitäten.
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