Es wird schneller und interaktiver

Generation Y verändert das Outsourcing

07.05.2013, von

Die Digital Natives werden auch das Outsourcing neu erfinden, meint Gartner. Der End-User wird künftig eine genauso wichtige Rolle im Kalkül spielen wie der Kunde. Auch aufs Tempo kommt es an, Jahreszyklen sind bald nicht mehr zumutbar.

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Gartner-Analyst Frank Ridder: "Die Generation Y wird das Outsourcing neu erfinden."
Foto: Gartner

Die junge, digital aufgewachsene Mitarbeitergeneration ist in vielerlei Hinsicht anders gepolt, als es ältere Mitarbeiter und IT-Urgesteine sind und waren. Dieses Phänomen der schnellen und ungeduldigen, chronisch vernetzten und teamorientierten Generation Y ist vielfach beschrieben worden. Laut Gartner ist es für CIOs jetzt auch an der Zeit, sich über die Auswirkungen des Generationenwandels auf das Outsourcing Gedanken zu machen.

"Die Generation Y wird das Outsourcing neu erfinden", meint Analyst Frank Ridder. Schon 2025 werden die Digital Natives bis zu drei Viertel der Firmenbelegschaften stellen. Outsourcing-Verantwortliche müssten deshalb Strategien entwickeln, um die Lebens- und Arbeitswelt dieser User und das eigene Business in Einklang zu behalten.

Ein Beispiel: Die Generation Y gilt als anspruchsvoll in mancherlei Hinsicht. Sie legt Wert auf die Work-Life-Balance, will im Privatleben gewohnte Endgeräte und Services auch zur Arbeit nutzen und ist in hohem Maße aufgeschlossen für innovative Kommunikationswege. Alleine aus dieser Anspruchshaltung ergeben sich – folgt man Ridders Einschätzung – einige folgenreiche Implikationen.

So rät der Analyst dazu, das Erlebnis der End-User neben der Kundenzufriedenheit zur zweiten Säule beim Outsourcing zu machen. Dafür müssten neue Metriken und Messmethoden implementiert werden. Außerdem sei es ratsam, in den Sourcing Cycle Lösungen einzubauen, die von der jungen Generation auch im Privatleben präferiert werden.

Marco Lang - 07.05.2013 13:35
Sehr interessanter Artikel! Ich beschäftige mich schon seit längerem mit der Generation Y. Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang immer wieder die Frage, wie gerade aus Unternehmenssicht Manager mit Mitarbeitern, die dieser Generation angehören, umzugehen haben? Klar wird alles schneller und interaktiver. Aber lohnt es sich diese gegenüber anderen Mitarbeitern in Unternehmen zu bevorzugen? Ich bin erst kürzlich auf Youtube auf einen Video-Clip zur Generation Y gestoßen: http://www.youtube.com/watch?v=w1SMn5CPjfA (Quelle: neothesus.de) Wir dürfen die älteren Mitarbeiter bei dieser Thematik nicht außer acht lassen!
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