| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die besten Infrastruktur-Outsourcer | |
| Sechs bis 18 Monate Prüfung der eigenen IT-Infrastruktur nötig | |
| Nicht auf externe Expertise verzichten | |
18.08.2009, von Christiane Pütter
Wer seine IT-Infrastruktur auslagern will, muss diese zuvor auf Stärken und Schwächen untersuchen. Das kann bis zu 18 Monaten dauern. Wer sich das spart, zahlt drauf, so die Studie "Black Book of Outsourcing".
| Die 20 größten Anbieter von Infrastruktur-Outsourcing nach Marktpräsenz (laut Black Book of Sourcing, Orbys) |
Innovativ, vertrauenswürdig und zuverlässig - diese Attribute müssen Dienstleister mitbringen, die das Management von IT-Infrastrukturen anbieten. Das geht aus dem Report "Top IT Infrastructure Management Outsourcing Vendors" aus dem "Black Book of Outsourcing" des britischen Beraters Orbys hervor. Am besten gelingt es offenbar HP (inklusive EDS), IBM und Accenture. Diese drei haben jedenfalls die größte Marktpräsenz.
Auf den Plätzen vier und fünf liegen Perot Systems und T-Systems. Das Mittelfeld bilden CSC, Wipro und Atos Origin. Capgemini und HCL Technologies schließen die Top Ten ab.
Orbys gibt das Marktvolumen für Infrastruktur-Management Services mit 524 Milliarden US-Dollar an. Wie der Berater beobachtet, bekommen herkömmliche Anbieter zunehmend Konkurrenz durch Unternehmen aus Billiglohn-Ländern, die diese Services per Fernzugriff liefern. Das Segment Remote Infrastructure Management erreicht derzeit bereits ein Volumen von rund hundert Milliarden US-Dollar.
Die Autoren des Reports glauben, dass das Auslagern der IT-Infrastruktur bald genauso wichtig sein wird wie das Outsourcen von Anwendungs-Entwicklung und -Wartung. Hauptziel der Entscheider: Geld sparen, und das bei gleichbleibender Service-Qualität.
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