14.02.2012, von John Brandon, Thomas Pelkmann
Eine andere Drahtlostechnik für kurze Distanzen ist die "Near Field Communication" (NFC). Die Nahfeldkommunikation galt lange als die neue Zahlungsart. Allerdings passierte lange nichts, was zu diesem Ziel hätte führen können, bis Google mit Wallet den ersten NFC-Zahlservice angeboten hat. Mit Wallet kann man Waren bezahlen, indem man einfach ein NFC-fähiges Smartphone an ein Terminal hält.
Windows 8 wird NFC auch für Tablets und Laptops ermöglichen. Die nächste Latte bei Starbucks zahlt dann der mobile PC, die Kredit- oder Scheckkarte bleibt in der Tasche. Und wenn es dann tatsächlich auch mal NFC-Terminals in den Läden gibt, wird es eine Kommunikation auch zum Kunden geben, etwa, um aktuelle Sonderangebote zu bewerben.
NFC ist sicher toll, auch wenn Tablet und Notebook nicht die besten Träger dafür sind. Smartphones können das in Zukunft auch und haben den Vorteil, sehr viel kompakter zu sein. Allerdings könnte NFC der Treiber für andere Technologien sein, etwa als Ersatz für Bluetooth oder für die Kommunikation zwischen Geräten zum Beispiel für den Austausch von Daten. Genau dafür ist NFC bereits im Samsung Galaxy Nexus implementiert, so dass man Kontakte mit einfachem Druck aufs Display austauschen kann.
Das Urteil: Im Moment ist NFC noch nicht so richtig praxistauglich, weil es kaum sinnvolle Anwendungen dafür gibt. Zudem ist es für Laptops und Tablets möglicherweise zu sperrig. Es bleibt also abzuwarten, ob es andere Anwendungsszenarien für die NFC geben wird.
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