Gerücht aus Redmond

Microsoft entwickelt Billig-Windows

03.12.2012, von Benjamin Schischka

Die Redmonder planen Gerüchten zufolge jährliche Windows-Updates. Den Anfang soll "Blue" im Sommer machen – das vielleicht sogar gratis zu haben sein wird.

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Gerüchten zufolge entwickelt Microsoft ein Billig-Windows namens "Blue".
Foto: Microsoft

Windows 8 ist gerade erst frisch auf dem Markt, da sickern bereits Pläne über das nächste Windows durch. Laut theverge.com soll dieses unter dem Codenamen "Blue" programmiert werden. Angeblich will Microsoft für "Blue" mehr regelmäßige Updates bereitstellen als das bei Windows 7 oder Windows 8 der Fall ist beziehungsweise sein wird. Die Rede ist gar von jährlichen Updates. Hierfür soll "Blue" für Windows auf dem PC und Windows Phone weiter angeglichen werden. "Blue" bringe, schreibt theverge, Anpassungen in der Nutzeroberfläche und tiefgehende Änderungen.

Dafür, dass "Blue" nicht Windows 9 sein wird, sprechen auch andere Fakten. So wählt Microsoft eigentlich immer Städtenamen als Codewort für ein neues Windows. Für eine Zwischenform spricht auch der Termin von "Blue". Ersten Gerüchten nach soll es schon im Sommer 2013 erscheinen. Wer sich gerade erst Windows 8 gekauft hat, wird wohl kaum schon wieder Geld in ein neues Betriebssystem investieren wollen - sei es auch nur ein Update. Doch "Blue" soll sehr günstig werden, wenn nicht gar kostenlos – schreibt theverge. Microsoft wolle, dass sich jeder "Blue" installiert.

Auch mit anderen Mitteln scheint Microsoft diesen Plan in die Tat umsetzen zu wollen. Nach Release von "Blue" will Microsoft sich angeblich verstärkt um App-Entwickler für Windows-Blue-Apps bemühen. Gleichzeitig sollen alle Windows-8-Apps auch unter "Blue" laufen. Voraussetzung: Für das blaue Windows-Upgrade müsse man bereits eine frühere Windows-Version besitzen. Anonymen Quellen zufolge will Microsoft wahrscheinlich am Namen "Windows 8" auch für "Blue" festhalten.

Dazu passt ein weiteres Gerücht, das vom Sterben der Service-Packs spricht. Bei jährlichen Updates wären Service-Packs tatsächlich nicht mehr notwendig. (PC-Welt)

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