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10 Fakten zur Passwort-Sicherheit

21.01.2010 (aktualisiert), von Tobias Weidemann

10. Gefahren durch Keylogger: Der Spion im eigenen Rechner

Software-Keylogger protokollieren jeden Tastaturanschlag und senden die Ergebnisse über das Internet an den Spion. Gut: Aktuelle Sicherheitssoftware erkennt die Programme als Schad-Software.
Hardware-Keylogger tun dasselbe, werden aber meist nicht von Security-Software erkannt. Sie hängen am PS2- oder USB-Anschluss zwischen PC und Tastatur. Sie benötigen keine Treiber. Dadurch sind sie zwar auf einfache Weise zu erkennen, doch wer schaut schon regelmäßig hinter seinen PC? Als Variante gibt es außerdem Keylogger-Module, die sich mit Bastelarbeit innerhalb der Tastatur verstecken lassen.

Die Spionagegeräte kann man bestellen, etwa beim polnischen Versand The Keelogger. Der Händler nennt als Einsatzzweck die Überwachung von Mitarbeitern, ebenso die elektronische Beweissicherung für Ermittlungen aller Art. Wer an öffentlichen Terminals, etwa im Internet-Café, an der Uni oder in der Bibliothek, ins Internet geht, muss immer damit rechnen, dass seine Daten und Passwörter protokolliert werden.

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