Rechenzentrums-Studie

IT-Ausfall kostet Millionen

30.07.2010, von Andreas Schaffry

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Nur vier Prozent der befragten Unternehmen einer Aberdeen-Studie geben die Verfügbarkeit ihres Rechenzentrums mit 99,999 Prozent an. Hochverfügbarkeitskonzepte und Disaster-Recovery-Pläne sind unzureichend vorhanden.

In vielen Unternehmen hängt die Abwicklung der Betriebsabläufe davon ab, dass IT-Prozesse reibungslos laufen. Fallen wichtige IT-Systeme, die im eigenen Rechenzentrum betriebenen werden, jedoch länger aus, verursacht das hohe Kosten.

Der Vergleich zeigt: Unternehmen mit effizienten Konzepten für das Disaster Recovery können IT-Ausfälle rasch beheben.Vergrößern
Der Vergleich zeigt: Unternehmen mit effizienten Konzepten für das Disaster Recovery können IT-Ausfälle rasch beheben.

Zugleich steigt das das Geschäftsrisiko. Kann eine Firma zum Beispiel keine Lieferscheine mehr schreiben, rollt kein Lkw vom Hof und Kunden warten auf Warenlieferungen.

Rechenzentren: Verfügbarkeit gering

Hochverfügbare und ausfallsichere Rechenzentren sollten in Unternehmen deshalb selbstverständlich sein. Doch weit gefehlt. Nur drei Prozent betreiben ein Rechenzentrum, das in den vergangenen zwölf Monaten zu 100 Prozent verfügbar gewesen ist. Lediglich vier Prozent der Firmen gaben die Verfügbarkeit ihres Rechenzentrums mit 99,999 Prozent an. Das entspricht einer Ausfallzeit von wenigen Minuten pro Jahr.

Zu diesem Ergebnis kommen die US-Marktforscher von Aberdeen Research in der Untersuchung "Datacenter Downtime. How much does it really cost?" Das war für die Marktforscher auch ein Grund, die tatsächlichen Kosten zu ermitteln, die dem Business durch den Ausfall wichtiger Kernanwendungen entstehen.

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