| Inhalt dieses Artikels: | |
| Warum IT-Sicherheit scheitert | |
| Geschäft und Privatsphäre verschmelzen | |
| Unternehmen zu leichtfertig bei IT-Sicherheit | |
| Standards schaffen mehr Sicherheit | |
02.08.2010, von Andreas Schaffry
Unternehmen geben immer mehr Geld für IT-Sicherheit aus. Trotzdem erhöht sich laut einer Studie von Booz & Company das Risiko von Angriffen und Datenklau. Schuld daran sind neue Technologien und eine professionelle Hackerindustrie.
| Die IT-Sicherheit in Unternehmen wird in den nächsten Jahren insbesondere durch Zero Day Exploits, Drive by Downloads und Trojanische Pferde gefährdet. |
Die Informations-und Kommunikationstechnologie (ITK) hat sich inzwischen zu einem zentralen Nervensystem von Wirtschaft und Staat entwickelt.
Durch Sicherheitsverletzungen und Angriffe entsteht ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Der IT-Sicherheitsmarkt gehört deshalb zu den am schnellsten wachsenden Segmenten in der IT-Industrie.
Das ist ein Ergebnis der Untersuchung "Die IT-Sicherheitsbranche in Deutschland", die das Beratungsunternehmen Booz & Company im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführt hat.
Demnach setzten die Anbieter von IT-Sicherheitsprodukten im Jahr 2009 weltweit rund 37 Milliarden Euro um. Bei einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 13,4 Prozent sollen die Umsätze bis 2010 auf 54 Milliarden Euro klettern. In Deutschland erwirtschafteten IT-Security-Anbieter 2009 mit Sicherheits-Produkten und Dienstleistungen knapp 2,75 Milliarden Euro.
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