| Inhalt dieses Artikels: | |
| Wie sich die Web-Nutzung verändert hat | |
| Malware wandert auf seriöse Sites | |
| Schutz für mobile Nutzer | |
08.03.2011, von Christiane Pütter
Social Networks verdrängten 2010 die E-Mail und die Nutzer suchen lieber nachrichtliche Inhalte als Pornografisches, wie eine Studie des Sicherheits-Anbieters Blue Coat ergab.
| User kommunizieren lieber über Blogs, Chats und Instant Messaging, als eine E-Mail zu schreiben. Foto: ErickN - Fotolia.com |
Die Krise wirkt sich auch auf die Web-Nutzung aus. Das erklären jedenfalls die Autoren des Blue Coat Web Security Report 2011. Der Report basiert auf der Analyse von wöchentlich rund drei Milliarden Anfragen nach Webinhalten. Für 2010 ist den Analysten zweierlei aufgefallen: Die Nutzer tauschen sich lieber über Blogs, Chats und Instant Messaging aus, als zu mailen. Außerdem suchten sie im vergangenen Jahr häufiger Nachrichtliches als Porno-Seiten.
Blue Coat glaubt, dass insbesondere Letzteres mit der weltweit hohen Arbeitslosigkeit und "ihren finanziellen Herausforderungen" zusammenhängt. Die "Befriedigung persönlicher Lüste" habe "mehr geschäftsorientierten Inhalten" weichen müssen. Inwieweit sich das mit einer wirtschaftlichen Erholung wieder ändert, lassen die Analysten offen.
Die Studienautoren leiten aus den gesammelten Daten Thesen für die IT-Sicherheit im neuen Jahr ab. Ihrer Meinung nach zeichnet sich bereits ab, dass Cyber-Kriminelle auf die Veränderungen reagieren.
Das heißt konkret: Cyber-Kriminelle machen sich die steigende Beliebtheit von Social Media zu Nutze. Sie missbrauchen die vertrauensvollen Beziehungen innerhalb sozialer Netze, um beispielsweise Daten für den Zugriff auf Banking-Anwendungen und Online-Konten zu bekommen.
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