Prognosen im Überblick

Sicherheitsexperten analysieren 2012

07.02.2012, von Thomas Pelkmann

Big Data wird zum Angriffsziel, BYOD noch keine Gefahr. Wir haben die Prognosen der Sicherheitsanbieter Sophos, Imperva sowie Integralis und ProSoft zusammengefasst.

Unternehmen fürchten auch 2012 um ihre IT-Sicherheit. Die Experten bestätigen diese Ängste in ihren Prognosen.Vergrößern
Unternehmen fürchten auch 2012 um ihre IT-Sicherheit. Die Experten bestätigen diese Ängste in ihren Prognosen.
Foto: kaipity - Fotolia.com

In einem aktuellen Report über Sicherheitsbedrohungen in der IT zeigt Sophos: Die Sorge vor Angriffen nimmt im Vergleich zum Vorjahr noch zu. So sind 61 Prozent der 4300 weltweit Befragten überzeugt, dass sich die Anwender gegen die größten Gefahren aus dem Internet nur mangelhaft schützen. Die größte Bedrohung ist für 67 Prozent der Umfrageteilnehmer aber die wachsende Zahl von Malware, während nur jeder Fünfte aktiven Betrug über soziale Netzwerke fürchtet.

Die Ängste dieses Jahres spiegeln die Bedrohungen des vergangenen wider, analysiert Sophos in dem Report. Die Verfügbarkeit von kommerziellen Hackerwerkzeugen habe Massen an neuem Schadcode sowie Angriffsversuche und zahlreiche tatsächlich erfolgte Attacken hervorgebracht. Unterm Strich habe es einen deutlichen Anstieg an Malware und Infektionen gegeben.

Dazu komme, dass Angreifer sich in die Breite orientieren. Angriffe gibt es nicht mehr nur auf Windows-Umgebungen, sondern zunehmend auch auf mobile Geräte und soziale Netzwerke. All das wird sich in diesem Jahr fortsetzen, schreibt Sophos, weist aber auch auf neue Angriffsformen über soziale Netzwerke und mobile Apps hin, die sich in diesem Jahr entwickeln werden. Dabei würden zudem Nicht-Windows-Plattformen eine größere Rolle spielen als bisher.

SSL-Protokoll im Kreuzfeuer

Der Sicherheitsspezialist Imperva beschäftigt sich in einer Analyse mit einzelnen Bestandteilen der IT-Infrastruktur und den Bedrohungen, die diese Teile ausgesetzt sind. Erste Feststellung: SSL als sicheres Transportprotokoll wird zunehmend im Kreuzfeuer stehen. Im Moment nutzen Angreifer die Schwachstellen in den unterschiedlichen Implementierungen des SSL-Protokolls aus, schreibt Imperva.

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