Security-Outsourcing hat klare Vorteile

02.04.2007, von Wolfgang Miedl

Die Anwender sind am Auslagern von Security interessiert, meint Scholtz: Sie wollen die Kosten senken und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Da komme auch beim Sicherheitsthema zwangsläufig die Outsourcing-Option auf den Tisch.

Laut Paul Stamp von Forrester sprechen aus Anwendersicht drei Hauptgründe für das Security-Outsourcing:

  • Einsparungen bei sich wiederholenden Aufgaben: Firewall- oder Antivirus-Monitoring sind zeit- und arbeitsintensiv. Hier können MSS-Anbieter zu deutlich günstigeren Preisen anbieten als die interne IT.

  • Equipment: Anwender profitieren von den Investitionen eines Dienstleisters in komplexe Techniken, die sich eine einzelne IT-Abteilung nicht leisten kann. Zudem verfügt der Outsourcer über vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichsten Szenarien.

  • Bessere Nutzung von Spezialwissen: Für viele Disziplinen - etwa digitale Ermittlungen - fehlt es in Unternehmen am Know-how. Einen Vollzeitmitarbeiter für solche Sonderaufgaben abzustellen, wäre für ein Unternehmen unrentabel, und ereignet sich einmal ein entsprechender Vorfall, dürfte kaum genügend Zeit sein, um einen Experten anzuheuern.

Nicht gerade trivial gestaltet sich für die Anwender die Suche nach dem richtigen Provider. Der Markt bietet ein zersplittertes, verwirrendes Bild, geprägt von unzähligen Spezialdisziplinen sowie einer anhaltenden Konsolidierungswelle.

Dabei sind drei Anbieterkategorien dominant. Zum einen sind die Netzwerk-Provider zu nennen: Sie galten früher weder als unabhängig noch als sicherheitsaffin. Laut Stamp hat sich das Bild jedoch mittlerweile gewandelt. Heute lieferten die Netzwerkspezialisten nicht nur Connectivity, sondern komplette IT-Systeme sowie alle damit verbundenen Sicherheits-Services von der Datenleitung bis zu den Endgeräten.

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