Gartner Hypecycle

Die Zukunft der Cyber-Kriminalität

26.09.2006, von Christiane Pütter

  • Spyware: Gartner geht davon aus, dass Angriffe durch Software, die Informationen über das Nutzerverhalten ohne Wissen des Users weiterleitet, in den nächsten zwei Jahren bis zu 50 Prozent der Unternehmen betreffen.

  • Social Engineering: Der billige Trick, sich als Administrator auszugeben und nach Passwörtern zu fragen, wirkt laut Gartner noch immer und wird auch so lange funktionieren, bis sich wirklich alle Mitarbeiter einer Firma an alle Sicherheitsvorkehrungen halten. Dennoch kann die Technik unterstützen: Tools für das Content Monitoring und Filtering verhindern zumindest, dass bestimmte Dokumente das Haus verlassen.

  • Computerviren: Schadprogramme werden nach den Worten der Analysten zunehmend aggressiver.

Amrit Williams betont, dass Schäden nicht nur aus Datenklau resultieren, sondern beispielsweise auch dann entstehen, wenn Angreifer die Systeme zum Absturz bringen. Für die kommenden fünf bis zehn Jahre erwartet der Analyst, dass "Rootkits" zu einer besonderen Bedrohung werden. Damit ist eine Sammlung von Software-Werkzeugen gemeint, die nach dem Einbruch in ein System auf dem kompromittierten System installiert werden, um zukünftige Logins des Eindringlings zu verbergen und Prozesse und Dateien zu verstecken.

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