Bei der Informationssicherheit fehlt der lange Atem

Unternehmen warten Systeme nicht ausreichend

20.02.2007, von Werner Kurzlechner

55 Prozent vermuten, dass mit Attacken Konkurrenten geschadet werden soll.Vergrößern
55 Prozent vermuten, dass mit Attacken Konkurrenten geschadet werden soll.

Auch Nervenkitzel Triebfeder für Netzwerk-Attacken

Angriffe auf Unternehmensnetzwerke erfolgen nach Meinung von 55 Prozent der Befragten, um einen Konkurrenten bewusst zu schädigen. 48 Prozent denken, dass Attacken auf andere Firmen das eigene Selbstbewusstsein stärken sollen.

Für 52 Prozent der Security-Manager sind Nervenkitzel und Abenteuerlust Triebfedern für Angriffe. Nur 21 Prozent der Experten gehen davon aus, dass die Aussicht auf eigene finanzielle Vorteile zu Attacken motiviert.

NIFIS stützt den Report auf eine Umfrage in 100 Unternehmen. Befragt wurden zu 18 Prozent Geschäftsführer und Vorstände, zu zehn Prozent Bereichsleiter und zu 35 Prozent Abteilungsleiter. 37 Prozent der Interviewten arbeiten auf anderen Ebenen im Unternehmen.

52 Prozent der befragten Unternehmen beschäftigen bis zu 100 Mitarbeiter, in zwölf Prozent der Firmen arbeiten mehr als 1.000 Menschen. Bei jeweils 18 Prozent liegt die Unternehmensgröße zwischen 101 und 500 beziehungsweise zwischen 500 und 1.000 Beschäftigten.

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