| Inhalt dieses Artikels: | |
| Passwort gegen Schokoriegel | |
| Ein Passwort für alles | |
| Mehr Sicherheitsbewusstsein | |
26.05.2008, von Andreas Schaffry
Menschen, ob Mann oder Frau, sind verführbar. Manchmal genügt schon ein Schokoriegel als Köder und Vertreter beider Geschlechter geben Passwörter und sensible Daten preis. Das weibliche Geschlecht ist dabei deutlich anfälliger als Männer was die Weitergabe vertraulicher Informationen angeht. Das fand eine aktuelle Erhebung unter Büroangestellten heraus, die das Event-Portal Infosecurity Europe durchführte.
| Insgesamt 45 Prozent der Frauen geben gegen Schokolade Passwörter preis. |
In einem Feld-Experiment tarnten sich die Sicherheits-Experten als Marktforscher, legten sich, bewaffnet mit Schokoriegeln als Köder, vor einer U-Bahn-Station in der Londoner City, auf die Lauer.
Die Befragten sollten für eine angebliche Befragung auch persönliche Daten, wie etwa Passwörter, preisgeben. Immerhin 45 Prozent der auf angesprochenen weiblichen Angestellten machte die Aussicht auf einen Schokoriegel schwach.
Sie waren dafür bereit, ihre Passwörter den wildfremden Marktforschern zu verraten. Dagegen waren nur zehn Prozent der Männer anfällig für derlei Verlockungen.
Abgesehen von den süßen Verlockungen verhalten sich Männer und Frauen recht ausgeglichen was die Weitergabe von Passwörtern angeht. Die Initiatoren der Untersuchung boten den Befragten in einem Gewinnspiel als Preis ein Wochenende in Paris an. Dafür gaben 60 Prozent der befragten Männer und 62 Prozent der Frauen sensible Daten wie Telefon-Nummer oder Geburtsdatum preis.
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