| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die zwölf größten Datenpannen | |
| Illegaler Datenhandel | |
| Kreditkarten-Abrechnungen statt Weihnachtsstollen | |
| Weitergabe von Kundendaten | |
10.02.2009, von Andreas Schaffry
Im Jahr 2008 kam es zu einer Reihe gravierender Datenskandale. Aufgrund unzureichender gesetzlicher Vorschriften wurden vertrauliche Daten millionenfach missbraucht. Zu den zwölf größten Pannen gehören unter anderem Datenklau bei der Telekom, der illegale Handel mit vertraulichen Daten sowie verlorene Kreditkarten-Abrechnungen.
| Im Jahr 2008 ereigneten sich so viele spektakuläre und gravierende Fälle von Datenmissbrauch wie nie zuvor. Foto: |
Das Jahr 2008 ist kein Ruhmesblatt in der Geschichte der Informations-Technologie. Nie zuvor ereigneten sich so viele spektakuläre und gravierende Fälle von Datenmissbrauch. Das Spektrum reicht vom Programmierfehler über Schlamperei bis zum Straftatbestand des Datendiebstahls. Der Sicherheitsanbieter Utimaco hat eine Liste mit den zwölf größten Datenpannen seit Mai 2008 zusammengestellt.
1. Spionage bei Deutscher Telekom
Die Deutsche Telekom hat über einen längeren Zeitraum heimlich Telefon-Verbindungsdaten ihrer Manager ausspioniert. Dazu hat im Auftrag der Deutschen Telekom eine Beratungsfirma aus Berlin Verbindungsdaten der Manager ausgewertet und mit den Telefonnummern von Journalisten abgeglichen.
2. Sensible Daten im Internet
Aufgrund eines Programmfehlers in einer Software für Kommunalverwaltung konnten sensible Daten von rund 500.000 Einwohnern aus 200 Kommunen über Jahre hinweg im Internet eingesehen werden.
3. Süddeutsche Klassenlotterie
In Schleswig-Holstein taucht eine CD auf, die Adressen und Kontodaten von 17.000 Kunden der Süddeutschen Klassenlotterie (SLK) enthält.
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