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| SAP Hana nicht ausgereift – Oracle zu teuer | |
| SQL Server statt Oracle-Datenbank | |
16.10.2012, von Andreas Schaffry
Wer ein SAP-System auf eine neue Datenbank portieren will, sollte auf die Kosten achten. Die In-Memory-Datenbank SAP Hana passt nicht für alle SAP-Lösungen.
Wer im Galopp die Pferde wechselt, sollte darauf achten, dass der erwartete Nutzen größer ist als der Aufwand und das Risiko. Das gilt auch, wenn Unternehmen im laufenden SAP-Systembetrieb das bestehende relationale Datenbankmanagement-System (DBMS) durch ein anderes ersetzen wollen.
| Laut Experton-Analyst Wolfgang Schwab braucht es bei SAP-Systemen gute Gründe für einen Datenbank-Wechsel. Foto: Experton Group |
SAP-Anwenderfirmen sollten einen Datenbankwechsel nur dann in Betracht ziehen, wenn der Hersteller der aktuell eingesetzten Datenbank die Kombination aus Hardware und Betriebssystem zur Disposition stellt oder die Kosten für Datenbanklizenzen überproportional steigen. Das meint Wolfgang Schwab vom Marktforscher Experton Group aus München.
Handlungsbedarf sieht der Analyst derzeit insbesondere bei SAP-Anwenderunternehmen, die Unix-Betriebssysteme wie HP-UX Itanium von Hewlett Packard (HP) oder Sparc-Solaris-Server von Oracle einsetzen. Laut Experton Group werden diese mittelfristig obsolet sein. Diese Firmen sollten sich bereits jetzt Gedanken über die künftige Hardware- und Betriebssystem-Strategie für ihre SAP-Applikationen machen und dabei auch die Migration des DBMS einbeziehen.
Bei relationalen Datenbanken sei insbesondere die Einführung der Datenbanklösung IBM DB2 als Alternative interessant, zumal sie auf allen gängigen Betriebssystemen verfügbar ist. Auch IBM AIX komme als Zielplattform in Betracht.
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