Worauf sich Rechenzentrumsleiter 2009 einstellen müssen

Erwartungsdruck auf IT-Manager steigt

02.02.2009, von Alexander Galdy

Die IT soll mehr leisten, aber weniger kosten. Zudem bleibt der Fachkräftemangel ein Dauerproblem. Deswegen wollen RZ-Leiter weiter automatisieren, Komplexität verringern und stärker Outsourcing in ihre Planung einbeziehen. So lauten die Ergebnisse einer Studie.

Leiter von Rechenzentren stehen in diesem Jahr vor einer schwierigen Aufgabe: Die Chefetage erwartet von ihnen mehr Performance und Verfügbarkeit. Auf der anderen Seite müssen CIOs kosteneffizienter arbeiten. 2009 geht es vor allem um schnelle Einsparungen und weniger um langfristige, ROI-getriebene Programme. Zu diesem Ergebnis kommt der "State of the Data Center Report" des Sicherheitsdienstleisters Symantec.

Bei drei Viertel der weltweit befragten Unternehmen stiegen die Anforderungen der Nutzer an Rechenzentren bereits stark an. In Deutschland waren es 79 Prozent, bei denen sich höhere Erwartungen bereits bemerkbar gemacht haben. Außerdem meinen fast zwei Drittel, dass es immer schwieriger wird, geforderte Service-Level zu erfüllen.

Eine weitere Forderung an die IT-Manager verschärft den Erwartungsdruck: Kosten zu senken ist das wichtigste Business-Ziel dieses Jahr. 28 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass dies für 2009 Vorgabe Nummer eins ist.

Um den Spagat zwischen erhöhten Anforderungen und Sparzwängen zu meistern, setzen CIOs weltweit auf unterschiedliche Taktiken: 42 Prozent versuchen Routineaufgaben zu automatisieren. Zwei Fünftel wollen abteilungsübergreifend Mitarbeiter schulen und rund ein Drittel plant, die Komplexität ihres Rechenzentrums zu reduzieren.

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