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| Cisco und EMC greifen IBM, HP & Co. an | |
| Brocade und NetApp in Bedrängnis | |
| HP und IBM müssen reagieren | |
09.11.2009, von Hartmut Wiehr
Laut EMC-Mann Kost sei es schon heute in großen Unternehmen üblich, bis zu 12.000 virtuelle Maschinen anzulegen. Die sich dabei stellenden Fragen von Hochverfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Disaster Recovery habe VMware mit vSphere inzwischen gelöst, außerdem stünden ja weiterhin bewährte Methoden wie Cluster oder RAID zur Verfügung.
EMC hat die Management-Suite Ionix mit "Unified Infrastructure Manager" an die neuen Vblock-Angebote angepasst. Weitere Vblock-Pakete sind in Vorbereitung, darunter solche für Shared Services, verschiedene Anwendungen und vertikale Industriebereiche.
Gefordert sind jetzt HP und IBM. Die Mainframe-Vorreiter bei IBM planen, wie zu vernehmen ist, ebenfalls neue Cloud-Infrastrukturangebote. Cloud und Virtualisierung über alles, lautet die Parole. Gunter Dueck, IBM-Fellow und offizieller Propagandist von "Smarter Planet", lebt die Begeisterung in seiner Person vor und hat letztlich nur ein schlagendes Argument vorzuweisen: Die IT-Industrie müsse Rechenpower und Speicherplatz so billig machen wie Amazon oder Google.
Dem steht das McKinsey-Argument mit den 350 Milliarden Dollar an jährlichen Ausgaben für Rechenzentren natürlich diametral entgegen – es könnte also mit echten Cloud-Szenarios auf großem Niveau noch etwas dauern. Erst einmal wollen alle etwas von diesem schönen Geldbetrag für sich abzweigen. Und das bedeutet verstärkte Konkurrenz, die bei fallenden Infrastrukturpreisen dann doch wieder den Kunden zugute kommen könnte.
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