Microsoft-VDI-Ratgeber

Was ist was bei Microsoft Virtual Desktop Infrastructure?

22.04.2014
Von Johann Baumeister
Microsoft Virtual Desktop Infrastructure (VDI) stellt virtuelle Desktops zur Verfügung, die auf einem zentralen Server ausgeführt werden. Dabei besteht die VDI-Lösung aus vielen verschiedenen Desktop-Virtualisierungs-Modulen wie UE-V, App-V, MED-V oder RemoteApp. Wir erläutern, was sich hinter diesen Tools verbirgt.

Microsoft bietet zur Virtualisierung der Desktops eine Sammlung an Softwaresystemen und Techniken und hält dieses Toolset als Technologie Stack bereit. Mithilfe dieser Suite können die Windows-Nutzer auf Anwendungen und Windows-Umgebungen von überall aus zuzugreifen. Dabei behalten sie jeweils ihre personalisierte Umgebung, auch wenn sie die Geräte wechseln, an denen sie arbeiten.

Die Produkte der "Microsoft Desktop Virtualization" versetzen Unternehmen in die Lage, ihren Mitarbeitern das Arbeiten von überall aus zu ermöglichen. Dies soll auch die Aspekte der ComplianceCompliance abdecken. Zudem vereinfacht eine zentralisierte und konsistente Infrastruktur die Verwaltung. Diese Verwaltung der virtuellen Desktop-Infrastruktur erfolgt in Verbindung mit System-Center-Verwaltungs-Tools. Sie bilden die Basis dafür, die IT-Abläufe auf einer einzigen und zentralisierten Infrastruktur für alle physischen und virtuellen Ressourcen konsistent zu organisieren. Alles zu Compliance auf CIO.de

Microsoft User State Virtualization

Microsoft User State Virtualization (USV) sorgt für eine gleichbleibende Umgebung für die Benutzer, unabhängig vom System oder Zugriffsort. Mit ihr kann der Anwender seine Daten und Benutzereinstellungen mitnehmen, auch wenn er das Gerät wechselt. Dabei kann er mit verschiedenen verbundenen oder nicht verbundenen Geräten auf seine personalisierte Windows-Umgebung zugreifen.

Beim Einsatz der User State Virtualization werden die Benutzerdaten und -einstellungen zentral im Data Center hinterlegt. Dadurch werden auch die Anforderungen an Datensicherung, Sicherheit der Systeme und Verfügbarkeit für die Benutzer geringer. Die Umsetzung der Microsoft User State Virtualization erfolgt durch das Zusammenspiel mehrerer Techniken.

Roaming User Profiles und Folder Redirection

Roaming User Profiles sorgt für konsistente Benutzerprofile unabhängig vom Standort oder Gerät. Dabei werden die Anwenderprofile auf einem Netzlaufwerk hinterlegt. Bei der Anmeldung des Users an der Domäne erfolgt der Abgleich des Benutzerprofils mit seinem lokalen System.

Ferner werden Benutzerverzeichnisse auf einem zentralen Netzlaufwerk hinterlegt. Der Anwender hat damit von jedem Gerät aus Zugang auf seine Daten und Dokumente. Folder Redirection optimiert und organsiert die Dokumentverwaltung der Anwender. Die Benutzerordner können an einer zentralen Stelle organisiert werden, sodass die Benutzer- oder Anwendungsdaten auf einem ServerServer im RechenzentrumRechenzentrum gespeichert werden können. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de Alles zu Server auf CIO.de

Die Benutzer können auf diese Ordner von jedem PC aus zugreifen, an dem sie sich anmelden. Folder Redirection und Roaming User Profiles sind zwei komplementäre Techniken. Erstere zielt auf den Einsatz in Verbindung mit Dokumenten, Letztere haben die Benutzereinstellungen, also das Profil, im Fokus.

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