Best Practices

Server-Virtualisierung

Wie man HP Unix ersetzt

31.10.2012, von Hartmut Wiehr

Textilservice-Dienstleister Berendsen hat HP Unix durch Intel und Red Hat Linux abgelöst. Außerdem wechselte er auf Visual Cobol von Micro Focus.

RFID-gestützte Transportlogistik in der Wäscherei bei Berendsen: Die Applikation ordnet die einzelnen Teile den richtigen Prozessen zu. Vergrößern
RFID-gestützte Transportlogistik in der Wäscherei bei Berendsen: Die Applikation ordnet die einzelnen Teile den richtigen Prozessen zu.
Foto: berendsen

Das Textilservice-Unternehmen Berendsen hat seine zentrale Unix-Anwendung in eine virtualisierte Server-Umgebung auf einem x86-Rechner migriert. Dieser Schritt war notwendig geworden, nachdem Hewlett-Packard (HP) die Hardware-Plattform PA-RISC gekündigt und ein Ende des Supports in Aussicht gestellt hatte.

Viele IT-Abteilungen sind durch solche Maßnahmen schon zu großen Neuinstallationen gezwungen worden. Etwas anders ist es im Fall von Berendsen gelaufen: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Glückstadt (Schleswig-Holstein) entschloss sich, die gewohnte Software-Umgebungerst einmal in eine virtuelle Maschine und auf einen Standardrechner auf Intel-Basis zu migrieren.

Software-Entwicklung jetzt mit Visual Cobol

Besonderer Trick dabei: Man verlagerte zugleich die Software-Entwicklung für das bisherige Kernprodukt auf Visual Cobol von Micro Focus. Damit ist das Unternehmen in der Lage, die Entwicklungsumgebung Eclipse zu nutzen und Cobol mit Java zu verbinden.

Anwendungen, die über Jahre gewachsen sind, stellen für Unternehmen im Prinzip einen großen Wert dar. Es sind in der Regel zuverlässige Lösungen, die die zentralen Geschäftsprozesse abbilden und die man nicht ohne Not aufgibt.

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