Hersteller-Matrix

Hersteller Auf einen Blick Schlüsselprodukte Pro Contra
AMD
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Veränderte Mikroprozessoren so, dass auf x86-Rechnern Virtualisierung möglich wurde. Infrastruktur
AMD-V, Rapid Virtualization Indexing
Mikroprozessoren, die lauffähig für virtuelle Maschinen sind, sind der Schlüsselfaktor für die Entwicklung von Hardware als Gastsysteme für virtuelle Server; Dual- und Quadcore-Chips bringen die nötige Performance, um gleichzeitig viele virtuelle Maschinen zu beherbergen. Wenig Erfahrung mit Virtualisierung jenseits von CPUs; Intel führt noch immer in den meisten Marktfeldern.
Citrix
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War schon virtuell, bevor Virtualisierung angesagt war; weiterhin ein Marktführer bei der Virtualisierung von Applikationen. Infrastruktur
Provisioning Server, Presentation Server, Workflow Studio, XenServer, XenDesktop, XenApp, NetScaler
Direkte Unterstützung einer Reihe von Unternehmensapplikationen; kann Applikationen, Server, Desktop-PCs oder alle drei virtualisieren; enge Allianzen mit allen größeren Hardware- und Betriebssystem-Herstellern; längste Erfahrung im Thin-Client-Computing von allen größeren Virtualisierungsanbietern; Partner-Abkommen mit Microsoft, um Hyper-V am Markt einzuführen; große Expertise in Storage- und Desktop-Virtualisierung. Hat XenServer gekauft, um bei den Hypervisoren konkurrenzfähig zu sein, wird sich aber schwer tun, wenn Hyper-V Marktanteile gewinnt; Allianz mit Microsoft könnte zu Konflikten führen, wenn Microsoft die Server-Virtualisierung und die eigenen Terminalservices vorantreibt.
Hewlett Packard
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Unterhält seit mindestens 2003 Partnerschaften zu VMware, Citrix und anderen Anbietern von Virtualisierung; bietet Virtualisierung auf den eigenen x86-und Unix-Systemen an. Infrastruktur
HP Virtual Desktop Infrastructure, HP-Server mit Citrix, Virtualisierung mit VMware und Microsoft, HP Virtual Server Environment
Unterstützt verschiedene Betriebssysteme; Bandbreite von ausgearbeiteten Systemen und Produkten für Netzwerk-Management; Partnerschaften mit Citrix, Microsoft, VMware und den meisten übrigen wichtigen Playern am Markt; durch die Übernahme von EDS viel Erfahrung im Service-Bereich. Muss sich auf Virtualisierungs- und Channel-Partner verlassen, da zunächst keine eigene Expertise vorhanden; starke Abhängigkeit von den Partnerschaften und besonderes Risiko, falls ein Partner aus einer Allianz aussteigt.
IBM
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Ideal platzierter Anbieter von Highend-Hardware, Lösungen und Netzwerk-Management für virtuelle Umgebungen; verfügt außerdem über große Erfahrungen bei Consulting und Services. Infrastruktur
Server-Systeme für die Power-Plattform (AIX, ex-AS/400), für x86-Rechner und für Mainframes, IBM Systems Director System-Management, SVC (Tivoli SAN Volume Controller) für Speichervirtualisierung
Breites Portfolio von Highend-Servern und Storage-Produkten, Tools und Management-Plattformen; Virtualisierung auf verschiedenen Levels; Anpassung an Business-Prozesse; Cloud-Lösungen in Planung. Sehr große Kundenerfahrungen. Muss sich - wie auch HP - zum großen Teil auf Virtualisierungskonzepte von Partnern verlassen; Risiko, dass andere Anbieter in Sachen Virtualisierungskompetenz mehr Erfahrung aufbauen.
Intel
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Verbesserte Mikroprozessoren so, dass Virtualisierung auf x86-Rechnern möglich wurde. Infrastruktur
Intel Virtualization Technology (IVT), Virtualisierung für I/O-Architektur
IVT ist eine Schlüsseltechnologie für Virtualisierung; Dual- und Quadcore-Prozessoren geben Servern die Performance, viele virtuelle Maschinen parallel laufen zu lassen. Wenig Expertise in Virtualisierung außerhalb des Chip-Bereichs; Konkurrent AMD sitzt dicht auf den Fersen bei Virtualisierung und anderen Bereichen der Chip-Produktion.
Microsoft
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Musste sich nach 2000 sehr anstrengen, um nicht von der von VMware ausgelösten Welle für Server-Konsolidierung und zentralisiertem Management abgehängt zu werden; benützte Marketing, Akquisitionen und den Erfolg von Windows Server, um zurückzuschlagen. Infrastruktur
Microsoft Virtual Server, Windows Server 2008
Den Hypervisor Hyper-V und Windows Server 2008 von Microsoft zu wählen, kann zu Kosteneinsparungen im Verhältnis zu VMware führen; Kunden sollten jedoch auch hier auf die Lizenzmodalitäten und die Release-Versionen achten. Nur bei 64-Bit-Windowsumgebungen engagiert; die Management-Konsole für virtuelle Maschinen (VMs) hat nur begrenzte Funktionen, weshalb die meisten Benutzer auf den System Center Virtual Machine Manager (VMM) zurückgreifen müssen; keine eigenen Failover-Möglichkeiten; benötigt Windows-Treiber als Plattform; keine Bare-Metal-Operationen.
Parallels
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Auf einen Blick Mac-basierte Virtualisierung, jetzt auch für Windows und Linux (Unix) erhältlich. Infrastruktur
Parallels Server, Parallels Server for Mac, Parallels Virtuozzo Containers, Virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI)
Bei Mac-Rechnern wenig Konkurrenz bei der Einrichtung virtueller Maschinen. Erweiterter Ansatz jenseits von Macintosh. Wird es auf Apple-Rechnern eine groß angelegte Nachfrage nach Virtualisierung geben? Ob es Parallels schafft, über den Mac-Markt hinaus Fuß zu fassen, muss sich ebenso herausstellen.
VMware
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Machte Virtualisierung mit einem Hypervisor für billige x86-Rechner und dem Versprechen, Kosten durch Server-Virtualisierung zu reduzieren, zu einem Renner in der IT-Branche. Infrastruktur
VMware ESX, VMware Virtual Desktop Infrastructure, Management, VMware VirtualCenter management suite
Hält mehr als 80 Prozent am Markt für Server-Virtualisierung; breitere Unterstützung durch andere Hersteller als jeder andere Virtualisierungsanbieter; Unterstützung verschiedener Betriebssysteme; Virtualisierung nur auf Software-Basis; braucht keine Mikroprozessor-Aufrüstung; weniger Beschränkungen bei Lizensierung und Formaten als Microsoft. Wachsende Konkurrenz durch Microsoft kann zu Integrationsproblemen mit bestehenden Lösungen führen; VMware fügt nur schleppend Unterstützung für SATA-Festplatten und andere Hardware-Verbesserungen hinzu; erfordert besondere geclusterte File-Systeme und Speicherplatz in einem Storage Area Network.