08.12.2009, von Hartmut Wiehr
Mit Desktop-Virtualisierung scheint das gute, alte Thin-Client-Computing wiederaufzuleben, eine Domäne von Citrix und Microsoft Terminal Server. Antworten auf Fragen rund um Kosten, Nutzen, Anbieter und Produkte.
Mittels Software wird eine Abstraktionsschicht vom Betriebssystem, den Anwendungen und verwandten Daten vom PC des Benutzers gebildet.
| Desktop-Virtualisierung trägt langfristig zur Kostenreduzierung bei. |
Folgt man den Herstellern, erleichtert Virtualisierung das Management der einzelnen PCs vor Ort, die Implementierung neuer Desktops, das Aufspielen neuer Patches und sie verstärkt die Security Policies. Die TCO (Total Cost of Ownership) können mit Desktop-Virtualisierung gesenkt werden, je nach dem welche Soft- und Hardware ausgewählt werden. Allerdings wird eine Umstellung auf Desktop-Virtualisierung im Unternehmen zunächst höhere Ausgaben als eine Auffrischung der bestehenden PCs verursachen.
Die Anwender an ihren PCs erhalten die Option, mehrere Betriebssysteme auf ihren Rechnern laufen zu lassen. Außerdem können sie von jedem PC innerhalb des Firmennetzwerkes ihr persönliches Image aufrufen, das auf einem zentralen Server gespeichert ist. In diesem Modell ist ein Arbeiten im Offline-Modus allerdings nicht möglich.
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