SaaS-Anwender

Unternehmen fürchten um ihre Daten

6 Bedenken gegen SaaS

21.01.2010, von Thomas Pelkmann

Obwohl SaaS-Anbieter Backup- und Desaster-Recovery-Systeme einsetzen, wünscht sich die Mehrheit der Befragten einer Umfrage eine Kopie der Daten. Das kostet allerdings Geld, was den Gedanken einer kostengünstigen IT-Organisationen konterkariert.

Die Vorteile von Mietmodellen für Software und IT-Dienstleistungen liegen auf der Hand: Die Anschaffung neuer IT-Lösungen belastet nicht auf einen Schlag den eh angespannten IT-Etat. Große Projekte für die Implementierung lassen sich entweder ganz vermeiden oder stark eindampfen; damit sinkt auch das Risiko, solche Projekte in den Sand zu setzen.

Zudem braucht es im Unternehmen keine nennenswerte IT-Infrastruktur mehr, wenn die Software auf externen Servern liegt. Für das Funktionieren der Anlagen und die Anforderung, eine Lösung dort aufspielen zu können, sind deren Betreiber zuständig.

Da ist es logisch, dass die Analysten Modellen wie Software-as-a-Service (Saas) eine große Zukunft voraussagen. So schätzt zum Beispiel Gartner in einer Marktstudie, das der SaaS-Markt stetig wachsen werde und bis 2013 ein Volumen von 16 Milliarden US-Dollar (rund elf Milliarden Euro) und damit zweistellige Wachstumsraten erreicht.

So groß die Zuversicht ist: Bei den IT-Verantwortlichen in den Unternehmen gibt es dennoch Skepsis, wie eine Umfrage des Online-Datenspezialisten Rainstor unter 400 vorwiegend mittelständischen IT-Entscheidern aus den USA und Großbritannien ergab.

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