| Inhalt dieses Artikels: | |
| Storage as a Service Vorreiter für Cloud Computing | |
| Kunden erwarten Verlässlichkeit | |
| Eigene Speicherkapazitäten unbekannt | |
09.12.2008, von Nicolas Zeitler
Der Mangel an IT-Fachkräften und die Notwendigkeit zu sparen, lassen Unternehmen zunehmend darüber nachdenken, Daten außer Haus zu speichern. Marktforscher von IDC schreiben Storage-as-a-Service eine Pilotfunktion beim Cloud Computing zu.
Unternehmen aller Größenordnungen befassen sich derzeit mit Online-Diensten für die Archivierung und Sicherung von Daten. Das beobachten die Marktforscher von IDC laut ihrer Untersuchung "Storage-as-a-Service: Commercial Opportunities". Die Nachfrage nach Kapazitäten soll in den kommenden Jahren deutlich zunehmen.
Unter Storage-as-a-Service versteht IDC dreierlei: Die Datensicherung in bestimmten Zeitabständen sowie die Archivierung von Daten übers Internet. Und Außerdem: Replikationsdienste, also das Anlegen von Kopien bestimmter Dateien oder ganzer Datenträger übers Netz.
Grundlage der IDC-Studie sind zum einen Interviews mit 810 IT- und Geschäftsleuten aus US-amerikanischen Firmen unterschiedlicher Größen. Vertreten waren sowohl Unternehmen der Finanzbranche und Produktion, als auch zum Beispiel Kommunikationsdienstleister, Energieversorger oder Bildungseinrichtungen. Außerdem führten die Marktforscher längere Gespräche mit je 40 IT-Experten und Anbietern.
Die Verfügbarkeit von Storage-as-a-Service verändert nach Ansicht der Marktbeobachter den Markt für Storage-Lösungen grundlegend. Die IDC-Analysten sind sogar der Ansicht, die Datensicherung übers Internet könnte Pilotcharakter für andere Anwendungen unter dem Oberbegriff Cloud Computing haben.
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