TWiki, MediaWiki, Wikidot

Die besten kostenlosen Wiki-Tools

03.05.2011 (aktualisiert), von Markus Strehlitz

Im Internet steht eine große Zahl von Programmen zum Download bereit, mit denen sich Wikis aufbauen und verwalten lassen. Viele davon sind quelloffene Software-Tools.

Der immense Erfolg von Wikipedia hat auch die Software bekannt gemacht, mit der die Online-Enzyklopädie erstellt wird. Mithilfe von Wiki-Werkzeugen können Arbeitsteams oder ganze Unternehmen eine zentrale Wissensbasis aufbauen. Jeder User hat die Möglichkeit, sein Know-how zu einem bestimmten Thema schnell und einfach zu veröffentlichen.

Entscheidend für den Nutzen, den ein Wiki bringt, ist aber nicht nur das richtige Werkzeug. Die Anwender müssen auch in der Lage sein, ihre Informationen strukturiert und möglichst objektiv darzustellen. Für spontanen Meinungsaustausch sind andere Technologien besser geeignet wie etwa Blogs.

MediaWiki

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MediaWiki
Foto: Alexander Dreyßig

Eines der bekanntesten Werkzeuge ist MediaWiki, da auch Wikipedia auf dieser Software basiert. Das Tool bietet somit alle Funktionen, die der Nutzer von dem Internetlexikon gewohnt ist. Die Beiträge lassen sich zum Beispiel in Kategorien einteilen und versionieren. Vorlagen erleichtern den Anwendern das Einfügen von Inhalten. Dank einer Nutzerverwaltung können die Rechte für das Erstellen und Ändern von Beiträgen für bestimmte Gruppen eingeschränkt werden. Über ein Plugin lässt sich das Verzeichnisdienst-Protokoll LDAP integrieren. Ein weiteres Plugin ermöglicht den PDF-Export.

MediaWiki bietet vor allem Vorteile, wenn es um die Verwaltung großer Dokumentenbestände geht. Die Lösung ist Opensource-Software. Da das Tool für Wikipedia genutzt wird, kann der Anwender davon ausgehen, dass WikiMedia stetig weiterentwickelt wird.

TWiki

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TWiki
Foto: Alexander Dreyßig

Bei TWiki handelt es sich ebenfalls um quelloffene Software. Das Werkzeug ist weit verbreitet und wird stark im professionellen Umfeld eingesetzt. Laut der TWiki-Community arbeiten viele große Unternehmen mit der Lösung.

TWiki bietet die Wiki-typischen Funktionen wie Versionskontrolle, Nutzerverwaltung oder Tagging. Inhalte lassen sich als PDF und Präsentationen exportieren. Zudem können Dateien angehängt werden. Um Beiträge zu bearbeiten, steht dem Anwender ein WYSIWYG-Editor zur Verfügung. Das LDAP-Protokoll lässt sich über ein Plugin integrieren. Daneben sind noch viele weitere Plugins für TWiki verfügbar.

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