10.05.2007, von Andreas Schaffry
Alle Projekte transparent überblicken
Dazu gibt es heute ein breites Portfolio an Projekt-Management-Werkzeugen oder Portfolio- beziehungsweise Asset-Management-Tools. Doch diese Systeme decken lediglich Teilbereiche, wie die Verwaltung von Aufgaben oder Verträgen sowie Hardware-Beschaffung ab. Einen vollständig transparenten Überblick über alle Projekte und Services gewährleistet keines der Systeme. Mit Projekt-Portfolio-Management-Lösungen (PPM) lassen sich vor allem in großen Firmen mit hunderten von Projekten, alle lückenlos überblicken und überwachen.
Zusätzlich unterstützt von einem IT-Governance-Framework wie Cobit können neue IT-Lösungen schneller eingeführt sowie ein effizientes IT-Risiko-Management durchgeführt werden. Cobit integriert so verschiedene Ansätze wie ITIL als Best Practise für Service Management, BS 7799 als Standard für Informationssicherheit, ISO 9000 für Qualitäts-Management und CMMi als Projekt-Management-Standard in der Software-Entwicklung.
Nur Punktlösungen
Allerdings - und hier äußern die Analysten deutliche Kritik - bieten die meisten PPM-Anbieter nur Punktlösungen, die diese Anforderungen nur unzureichend abbilden. Als klaren Marktführer stufen die Analysten Computer Associates (CA) mit der Lösung Clarity PPM ein, gefolgt von Primavera (Primavera PPM). Es folgen Compuware (Changepoint), Hewlett Packard (HP PPM Center) und IBM (Rational Portfolio Manager).
In dem Report "IT Governance Managing Portfolios, Projects, Processes, and People" sieht die Butler Group bei PPM-Lösungen in den nächsten Jahren noch viel Luft nach oben.
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