| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die vier Ebenen der Geschäftsprozess-Veränderung | |
| CIOs ist SOA zu komplex | |
| Fit machen für Veränderungen | |
23.01.2009, von Christiane Pütter
Wer Geschäftsprozesse in den Griff bekommen will, muss zuerst eine Service-orientierte Architektur (SOA) implementieren. So lautet die These von Wirtschaftsinformatiker Robert Winter. Der St. Gallener Professor verspricht: Lohn der Mühe sind mehr Flexibilität und Agilität.
| Robert Winter, Wirtschaftsinformatiker an der Hochschule St. Gallen: "SOA ist quasi die praktische Umsetzung von Business Engineering." |
"Veränderungen gehören heute zum Tagesgeschäft von Unternehmen", sagt Robert Winter, Ordinarius für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen (HSG). Das Zauberwort der Stunde lautet daher Business Engineering (BE). Winters Definition: "Business Engineering versteht sich als betriebswirtschaftliche Konstruktionslehre für Veränderungsvorhaben. Modell- und Methodenkomponenten aus Betriebswirtschaftslehre, Change Management, Systems Engineering und Technologiebeobachtung werden dazu integriert."
Ziel ist, Veränderungen wie etwa Out- und Insourcing, Umgestaltung von Kernprozessen oder Vernetzung ganzheitlich anzugehen. Nach dem St. Galler Management-Modell unterscheidet Winter vier Ebenen:
1. Strategie-Ebene oder die "Was?"-Frage: Hier werden die Positionierung des Unternehmens im Wettbewerb sowie seine Produkte oder Leistungen und seine Ziele betrachtet.
2. Organisations-Ebene oder die "Wie?"-Frage: Hier geht es beispielsweise um Aktivitäten und Prozesse, Verantwortlichkeiten und Berichtswege, operative Führung und Informationsflüsse.
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