| Inhalt dieses Artikels: | |
| Release-Wechsel verschlingen IT-Budgets | |
| IT-Budgets werden stark belastet | |
04.05.2009, von Andreas Schaffry
Deutsche CIOs geben den Großteil ihrer IT-Budgets für Release-Wechsel an geschäftlichen Kernanwendungen aus. Laut einer aktuellen Studie orientieren sie sich dabei an den Vorgaben ihrer IT-Hersteller und wollen damit technologisch auf dem neuesten Stand sein. Der geschäftliche Nutzen ist fraglich.
Unternehmen geben regelmäßig einen großen Teil ihrer IT-Budgets für Release-Wechsel aus. Sie folgen dabei einerseits den Empfehlungen ihrer Software-Lieferanten. Andererseits treiben sie technologische Gründe.


Allerdings lässt sich ein messbarer geschäftlicher Nutzen sowie eine höhere und Prozessqualität und -effizienz kaum nachweisen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung des Grazer Systemhauses C&P AG für die mehr als 300 Mittelstands- und Großunternehmen befragt wurden.
Demnach führen 13 Prozent der befragten Firmen an allen eingesetzten Business-Applikationen die von ihren Software-Herstellern vorgesehenen Release-Wechsel durch. 41 Prozent gaben an, dass nur Kernanwendungen auf die jeweils aktuelle Version migriert werden.
Beflügelt wird dieses Wechselfieber offenbar durch die Aussicht der Unternehmen, in einigen Software-Bereichen Technologie-Führer zu sein. 46 Prozent orientieren sich bei einem Release-Wechsel daran, ob es dafür tatsächlich einen technischen oder geschäftlichen Bedarf gibt.
| Inhalt dieses Artikels: | |
| Release-Wechsel verschlingen IT-Budgets | |
| IT-Budgets werden stark belastet | |
| Seite: 1 | 2 | ![]() |
| ||||