| Inhalt dieses Artikels: | |
| Wie man den Frust im Job besiegt | |
| Weg vom Hauen und Stechen im Job | |
28.05.2009, von Andrea König
CIO: Sind Gefühle angebracht?
Tusch: Ja. Momentan dominieren Wut, Verzweiflung, Angst und Hilflosigkeit das Klima. Diese Gefühle sollte man ernst nehmen und nicht verdrängen. Das ist der erste Schritt. In einem zweiten Schritt sollte man sich dann sagen: "An der Situation kann ich nichts ändern, aber ich gebe mein Bestes." Schon allein mit einer positiven Ausstrahlung hebt man sich dann von anderen ab.
CIO: Gibt es ein Mittel gegen den Frust?
Kitz: Dialog und ein faires Miteinander mindern Frust. Jeder kann dazu beitragen, dass aus dem Hauen und Stechen ein Geben und Nehmen wird. Letztlich wollen doch alle, dass es dem Arbeitgeber gut geht. Wäre es anders, wäre schließlich der Job in Gefahr.
Über die beiden Interviewpartner:
Manuel Tusch hat in Köln eine psychologische Praxis und ein Ausbildungsinstitut. Seine Arbeitsschwerpunkte als Busniess-Coach sind Karriereberatung, Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement, Führungskräfteentwicklung und Change-Management.
Volker Kitz hat Jura und Psychologie studiert. Er arbeitet heute als Anwalt, forscht am Max-Planck-Institut in München und ist Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Volker Kitz, Manuel Tusch, "Das Frustjobkillerbuch. Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten" ist 2008 im Campus Verlag erschienen (Frankfurt, 252 Seiten, 19,90 Euro).
| Inhalt dieses Artikels: | |
| Wie man den Frust im Job besiegt | |
| Weg vom Hauen und Stechen im Job | |
![]() | Seite: 1 | 2 |