IT-Strategietage

Der IT-ler: Blindenhund und tapsiger Bär

11.02.2012, von Thomas Pelkmann

Zufriedene IT-Kunden sind ein hohes Gut. So hoch, dass sie für manche IT-Abteilung in unerreichbarer Ferne zu liegen scheinen. Wie man dennoch zufriedene Mitarbeiter findet, berichten Uta Hahn und EnBW-CIO Ricardo Diaz-Rohr auf den IT-Strategietagen in Hamburg.

Uta Hahn, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung business group munich, auf den Hamburger IT-Strategietagen 2012.Vergrößern
Uta Hahn, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung business group munich, auf den Hamburger IT-Strategietagen 2012.
Foto: Joachim Wendler

Blindenhund, Ameise, tapsiger Bär, Elefant: Wenn Anwender gebeten werden, ihre Kollegen von der IT zu charakterisieren, wird’s gerne tierisch. Aber den Kollegen fallen auch schöne Umschreibungen wie Blackbox, große, schwere Holztür oder die erste Mondlandung ein: Wie man mit fragwürdigen Mitteln zum Ziel kommt, um nachher sagen zu können: "Schwein gehabt, dass alles gut gegangen ist!"

Mit ein bisschen gutem Willen kann man den Beschreibungen der IT-Kollegen auch positive Eigenschaften zuweisen – gemeint ist das aber nur selten wohlwollend. Die schwere Holztür zeugt nicht eben von Offenheit, der Bär nicht von Beweglichkeit, und die Mondlandung steht für das Glück, das die IT’ler oft haben – trotzdem.

IT greift fundamental in die Unternehmensprozesse ein – ein Satz aus dem Stehsatz. Kaum ein Mitarbeiter ist nicht davon betroffen, wenn die IT-Abteilung etwas Neues ausheckt. Aber im Gespräch ist die IT dennoch nur dann, wenn etwas nicht funktioniert. Und wer ist es gewesen? Eben!

Uta Hahn, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung business group munich und seit Jahren erfahren mit Kundenzufriedenheitsumfragen, plädiert für ein anderes Verhältnis zwischen IT und ihrer Kundschaft, den Mitarbeitern aus den Fachabteilungen.

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Wilfried Eigl - 16.02.2012 07:41
Guten Tag, zu diesem Thema habe ich einiges beizutragen aus der Sicht eines IT-lers. Meiner Ansicht nach liegt das Problem im immer schlechter werdenden Projektmanagement und Organisation. Es wird immer mehr versucht nicht mehr selbst über die Situation in einem Projekt nachzudenken sondern rennt einem Stein der Weisen nach und versucht damit alles zu erledigen ohne die Methoden auch kritisch zu hinterfragen. Projekte erinnern mich immer mehr an die Jünger in "Das Leben des Brian" die eine Sandale an einen Stock binden und dem Messias nachlaufen in der Hoffnung dass er die Probleme löst... MfG Wilfried Eigl
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