IT-Strategietage

Keine Panik, wenn der Aufzug stecken bleibt

07.02.2013, von

CIO Michael Nilles vom Lift- und Fahrtreppenhersteller Schindler berichtet, warum wir uns keine Sorgen machen brauchen, wenn wir im Aufzug stecken bleiben.

Die meisten Menschen haben sich vermutlich noch nie Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn man im Aufzug stecken bleibt und den Alarmknopf drückt. Den Vorgang, der dann abläuft, zu optimieren, das ist eines der Themen, mit denen Schindler-CIO Michael Nilles und seine Organisation in den zurückliegenden Jahren intensiv beschäftigt haben.

Schindler-CIO Michael Nilles sprach auf den Hamburger IT-Strategietagen 2013.Vergrößern
Schindler-CIO Michael Nilles sprach auf den Hamburger IT-Strategietagen 2013.
Foto: Foto Vogt

Wobei es sich hier um das letzte Glied einer ganzen Kette von Integrations- und Standardisierungsvorhaben handelt. Michael Nilles: "Im Grunde haben wir uns mehr als zwanzig Jahre damit beschäftigt, die Prozesse im Backoffice zu vereinfachen, funktionale Medienbrüche zu überwinden."

Im zweiten Schritt folge dann das sogenannte Business Process Engineering, will sagen das Beseitigen von Brüchen nicht nur über alle Anwendungen des eigenen Unternehmens hinweg, sondern auch in den Beziehungen zu Lieferanten und Kunden.

"Mit den Usern, dass heißt mit jenen etwa 20.000 Mitarbeitern, die vor Ort Serviceleistungen erbringen, hatten wir uns bis dahin weniger beschäftigt", räumt Nilles ein. Dabei gibt es für eine Unternehmen wie Schindler gerade an dieser Stelle enorme Produktivitätsreserven, die mit Hilfe von Mobile Devices gehoben werden können. Konkret entschied sich das Unternehmen, alle Servicetechniker mit iPhones auszustatten.

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