IT-Strategietage

Amer Sports: Erfahrungen aus dem Salomon-Merger

08.02.2013, von

CIO Thomas Henkel von Amer Sports und sein Kollege Marjan Oman aus dem Business berichteten über den Merger den Sportartikelanbieters Salomon.

Thomas Henkel, CIO von Amer Sports, auf dem Hamburger IT-Strategietagen.Vergrößern
Thomas Henkel, CIO von Amer Sports, auf dem Hamburger IT-Strategietagen.
Foto: Foto Vogt

Zwang zum Verändern gab es lange Zeit bei Amer Sports nicht. Trotz einer heterogenen Unternehmensstruktur war Sportartikelanbieter Amer Sports (mit Marken wie Atomic und Wilson) lange zufrieden mit seiner IT. Bedingt durch viele Firmenkäufe war der Konzern in 32 Ländern unterwegs, und jede Einheit arbeitete vielfach mit eigenen IT-Systemen und Prozessen. Die Services liefen gut, und die Kunden waren zufrieden.

Das änderte sich schlagartig mit dem Kauf des Sportartikelanbieters Salomon im Jahre 2005. Sollten Synergien gehoben werden, so musste der Standardansatz von Amer Sports mit dem Best-of-Breed-Ansatz von Salomon unter einen Hut gebracht werden.

Auch die Business-Modelle waren verschieden: Während Amer bisher als eine B2B-Organisation arbeitete, fokussierte sich Salomon auf das Endkundengeschäft. Eins war klar: Synergien konnte es nur geben, wenn alle Einheiten mit den gleichen Prozessen arbeiteten.

Zu Projektbeginn 2007 sah die Ausgangssituation wie folgt aus:

- Slow integration of acquisitions
- Synergies mainly on paper
- Limited business insight
- Poor know-how sharing
- Siloed organizations
- Unstable services

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