Mit 47 Prozent sind in 2009 weit mehr Unternehmen als in den vergangenen Jahren in SOA-Projekten involviert. Im vergangenen Jahr waren es 36, im Jahr davor nicht einmal jedes dritte Unternehmen (31 Prozent). Das zeigt der aktuelle SOA Check 2009, den Wolfgang Martin zusammen mit der TU Darmstadt vorgestellt hat.
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 | Für mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen hat aktuell das Thema SOA eine "sehr große" oder "große" Bedeutung. |
Zu diesen Ergebnissen kommt die Marktstudie "SOA Check 2009"von Wolfgang Martin und der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt hat. Für die Studie wurden branchenübergreifend 111 IT-Verantwortliche befragt. Laut IT-Analyst Wolfgang Martin zeige die Umfrage, dass SOA in deutschsprachigen Unternehmen trotz vieler Unkenrufe quicklebendig sei.
Produktentwicklung beschleunigen und Time-to-Market verkürzen
Im Rahmen eines strategischen Ansatzes wollen die befragten Firmen mit einer Service-basierten IT vor allem mehr Flexibilität sowie Effizienz in ihre Geschäftsabläufe bringen. Das gaben 27 Prozent beziehungsweise 21 Prozent zu Protokoll. 14 Prozent planen mit durchgängig IT-gestützten Abläufen eine Verkürzung bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte. Acht Prozent erwarten sich davon einen Innovationsschub und sieben Prozent mehr Produktivität. Nur fünf Prozent der CIOs verbinden mit einer SOA-Implementierung auch Kostensenkungen.
15 Prozent der deutschen Unternehmen, die derzeit SOA-Vorhaben durchführen, sind damit bereits in der Endphase, 43 Prozent stecken mitten im Projekt. Ein Viertel der Befragten befindet sich in der Anfangsphase und 18 Prozent in der Vorbereitung.