Dürftige Ergebnisse

Der IT-Gipfel der Unverbindlichkeiten

09.12.2009, von Thomas Pelkmann

Mehr als 600 Teilnehmer nahmen am Dienstag in Stuttgart am vierten nationalen IT-Gipfel teil. Es sollte ein Gipfel mit Leuchtturmprojekten sein, die den ITK-Standort Deutschland nach vorne bringen sollen. Kritiker sprechen dagegen von einem "Gipfel der Unverbindlichkeiten" und einer "durchwachsenen Bilanz".

Die ITK-Industrie in Deutschland könne dazu beitragen, den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts besser zu begegnen, meinte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle auf dem vierten IT-Gipfel am Dienstag in Stuttgart.Vergrößern
Die ITK-Industrie in Deutschland könne dazu beitragen, den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts besser zu begegnen, meinte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle auf dem vierten IT-Gipfel am Dienstag in Stuttgart.
Foto: BMWi/Ossenbrink

"Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind Treiber für Wachstum und Innovation. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Krise und einem zunehmenden globalen Wettbewerb sind sie daher von ganz besonderer Bedeutung für den Standort Deutschland." Mit diesem Bekenntnis beginnt die auf dem vierten IT-Gipfel in Stuttgart verabschiedete Stuttgarter Erklärung.

Mehr als 600 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben am Dienstag in der baden-württembergischen Landshauptstadt darüber diskutiert, wie die künftige IKT-Strategie zur digitalen Zukunft Deutschlands aussehen soll.

Auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), der gemeinsam mit dem Branchenverband Bitkom zum Gipfel nach Stuttgart geladen hatte, betonte auf der Veranstaltung, die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Sie könnten dazu beitragen, "den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts besser zu begegnen." Das gelte zum Beispiel für die Bereiche Klimaschutz und Energieeffizienz, Mobilität, Gesundheit und Sicherheit sowie den demografischen Wandel.

"Ganz oben auf der Agenda steht für mich der zügige Ausbau der Breitbandnetze, damit ein schnelles Internet bald für alle Menschen in Deutschland verfügbar ist." Laut dem Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums war Breitband mit einem Mbit/s Mitte 2009 bereits für 96,5 Prozent der Haushalte verfügbar.

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